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Konsumveränderung, deren künftige Auswirkung auf den Handel

(openPR) Langfristige Perspektiven zu besitzen, hat sich in unserer schnelllebigen Zeit immer mehr als Luxus dargestellt. Die Orientierung, aber auch die Notwendigkeit des Beobachtens von langfristigen Trends, wurde zunehmend vom aktuellen Handeln in den Hintergrund gesetzt. Vor allem im Handel haben tief greifende Veränderungen zu einer Entwicklung beigetragen, die sowohl den Einzelhändler als auch große Handelsketten in immer größerem Maße in Bedrängnis bringen.



Gerade hier zeigt sich, wie wichtig langfristiges Denken sowie das Beobachten von zukünftigen Entwicklungen und Trends notwendig wären. Beginnend bei der Orientierung des Produktsortiments bis hin zur demographischen Entwicklung und schlussendlich das Einbeziehen von gesellschaftlichen Veränderungen lassen uns deutliche Veränderungen im Konsumprofil erkennen.
Aus diesen Beobachtungen heraus erkennen wir deutliche Veränderungen unserer Konsumlandschaft in den kommenden 15 bis 20 Jahren. Dies ist ein Prozess, der bereits begonnen hat und sich aufgrund entstandener Struktur-Veränderungen absehen lässt. Dabei geht es aber nicht nur um die „Ware“ im eigentlichen Sinne, sondern auch darum, wie sich der Handel verändern wird bis hin zu den unterschiedlichen Herstellern.
Es sind vor allem die schleichenden Prozesse, die große Gefahren mit sich bringen. Und diese so genannten schleichenden Prozesse sind bereits in vollem Gange. Betrachten wir nur die Veränderungen der Altersstrukturen in unserer Gesellschaft sowie eine weiter sinkende Kaufkraft, so lässt sich alleine aufgrund dieser zwei Tatsachen eine klare Orientierung zu Gunsten der Lebenssituation sowie der Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität ableiten (s. Grafik).

Gerade die Alterung unserer Gesellschaft verbunden mit der Einkommensentwicklung in der Zukunft, welche einen entscheidenden Einfluss auf unser Konsumverhalten haben, werden sich im Handel in den nächsten 15 Jahren gravierend auswirken. Dabei werden wir zum Teil radikale Verschiebungen in unseren Produkt- und Warengruppen zu erwarten haben. Ebenso werden ländliche Regionen noch mehr an Kaufkraft verlieren. Aber auch in verschiedenen Städten werden sich aufgrund von Abwanderungen ähnliche Verschiebungen darstellen. Aufgrund der Situation des Arbeitsmarktes und der Tatsache, dass dies auch in den nächsten Jahren keine Verbesserung, sondern eher eine weitere Verschlechterung mit sich bringen wird, wird man wohl mit einem weiteren großen Teil derjenigen rechnen müssen, die sich vom Einzelhandel hin zum Discounter bewegen werden. Nicht zuletzt hängt das Konsumprofil eines Haushaltes wesentlich vom Lebenszyklus ab.
Klar ist jedenfalls, dass der Umsatz des Einzelhandels in den letzten 13 Jahren kontinuierlich gesunken ist und weiter sinken wird. Absurd ist allerdings, dass die Verkaufsflächen in den letzten zehn Jahren um 18 % gestiegen sind. Und das in einer Sparte, in welcher der durchschnittliche Jahresüberschuss vor Steuer gerade mal bei einem Prozent liegt. Die Überlebensfähigkeit muss auf der Erkenntnis dieser Tatsachen zumindest angezweifelt werden. Denn wie oben angeschnitten, werden wir weder grundlegende noch nachhaltige Verbesserungen des Konsums zu erwarten haben.
Eindeutig ist, dass sich auch in den nächsten zehn Jahren Discounter noch mehr durchsetzen werden. Bereits heute beziehen Verbraucher bereits ein Drittel ihres Bedarfs an Konsumgüter bei Discountern. Geiz ist geil oder Schnäppchenjagd werden feste Bestandteile der Konsumenten im Handel bleiben. Und das nicht nur im unteren sondern sehr wohl auch in den oberen Bereichen unserer Konsumlandschaft.
Aber trotz dieser klaren und teils harten Fakten gibt es dennoch Chancen und Möglichkeiten. Diese zu erkennen und umzusetzen bedarf in Zukunft mehr als nur einer banalen Idee. Wer glaubt, die Zeichen der Zeit dennoch nicht beobachten zu müssen, den wird das Schicksal schneller ereilen als ihm lieb ist. Ein mögliches „wie“ erklärt sich hier nicht in der Fragestellung, sondern vielmehr in der Wandlung und dem Erkennen des Zukünftigen. Damit meine ich nicht, dass man Gegenwärtiges mit neuen flippigen Begriffen verpackt und dies dann als Trend propagiert. Es gilt vielmehr nach Lösungen und neuen Möglichkeiten zu suchen und diese so zu vermitteln, dass sie verstanden und umgesetzt werden können.
Wissen ist das instinktive Erkennen von Zusammenhängen zwischen dem, was wir wissen und dem, was wir tun. Nur genau darin liegt ein sehr großes Problem. Denn was wir tun, liegt auf einer sehr schmalen Bandbreite von sehr spezialisierten Informationen, die eher auf den irreführenden Konzepten von Messbarkeit beruhen als auf der Kenntnis bzw. dem Verständnis des Gesamtzustandes. Das Ergebnis ist demnach: während ein verständiger Mensch auch seinen Zweifel zulässt, bewegen sich die anderen nur in ihren Spezialgebieten umgeben von einem Panzer von kindlicher Selbstsicherheit. Was immer sie verkaufen, es ist die absolute Wahrheit. Warum ich diese Selbstsicherheit kindisch nenne? Ganz einfach deshalb (wie Cicero sagte): „Wer die Geschichte nicht kennt, ist dazu bestimmt, ein Kind zu bleiben“. Und wer von Trends spricht, sollte auch ebenso die Gegentrends kennen.
Prognose:
Verlierer:
Kleinbetriebliche Fachhändler ohne klare Spezialisierung
Kauf- und Warenhäuser
Versandhändler (ohne online Möglichkeit)
Gewinner:
Systemanbieter
Franchiseanbieter
Discounter
Fachmärkte
Factory Outlet Center
Kleinbetriebliche Fachhändler mit klarer Spezialisierung

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