(openPR) MÜNCHEN – Februar 2012 – Die Kosten für PC-Arbeitsplätze in Unternehmen sind in den vergangenen zwei Jahren deutlich geschrumpft. Wurde 2010 noch ein monatlicher Betrag von 83 Euro im Durchschnitt für einen Desktop ausgegeben, sank der Aufwand im Jahr 2012 um mehr als 16 Prozent auf 69 Euro pro Monat. Bei Notebooks schrumpften die monatlichen Durchschnittsausgaben in dem Zeitraum um über zehn Prozent von 105 Euro auf 94 Euro. Dies ergab die Auswertung von aktuellen Kennzahlen aus IT-Benchmark-Projekten durch Maturity. In den Beträgen enthalten sind die Kosten für Hardware und allgemeine Software sowie die Bereitstellung und den Betrieb der Geräte.
„Triebfeder für diesen deutlichen Rückgang ist die zunehmende Verbreitung der Desktop-Virtualisierung“, erläutert Harald Nießen, Managing Consultant bei Maturity. Diese biete das größte Potenzial für Einsparungen und setze sich in Unternehmen immer weiter durch. „Neben den direkten Spareffekten trägt die Virtualisierung auch dazu bei, dass Prozesse des Client-Managements in der IT-Organisation verbessert werden“, so Nießen. So könnten beispielsweise Incidents zentral gelöst und alle Geräte automatisch auf den aktuellen Stand gebracht werden. Zudem optimiere die Standardisierung der Clients das Lizenz-Management der eingesetzten Software.
„Die Desktop-Virtualisierung bietet ein großes Potenzial zur Kostensenkung, das sich jedoch immer an den Rahmenbedingungen und Anforderungen des Kunden orientiert“, berichtet Nießen aus der Praxis. Ein Marktpreis-Benchmark mit Szenario-Analyse kann für jeden Einzelfall konkret aufzeigen, wie ein Unternehmen die Kosten seiner Desktops und Notebooks am sinnvollsten reduzieren kann. Potenzial ist noch vorhanden, sagt der Berater, und es wird zunehmend genutzt: „Desktop-Virtualisierung ist kein Hype mehr, inzwischen investieren Unternehmen viel Geld in die Technologie.“
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Harald Nießen, Managing Consultant
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