(openPR) Starke Allianz für eine neue Stufe der Virtualisierung
• Zentralisiertes Desktop- und Applikationsmanagement für Intel-basierte Geräte
• Reichhaltige, sichere, personalisierte und mobile Anwendungsmöglichkeiten
Hallbergmoos, 22. Januar 2009 – Citrix Systems, weltweit führender Anbieter von Infrastrukturen zur Applikationsbereitstellung, wird gemeinsam mit Intel die branchenweit ersten Lösungen zur Applikations- und Desktopbereitstellung entwickeln, die speziell für Intel Core 2 Desktops und Centrino 2 Laptops mit Intel vPro-Technologie konzipiert sind. Die neuen Virtualisierungslösungen senken die Kosten für die Desktopadministration beträchtlich. Sie kombinieren die Vorteile der zentralisierten Desktop-Virtualisierung mit einer personalisierten PC-Umgebung – sowohl im Büro als auch unterwegs und mit optimaler Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit, Performance und Mobilität. Die Einführung der für Intel vPro optimierten Lösung ist für die zweite Jahreshälfte 2009 geplant.
„Der innovative Ansatz von Citrix und Intel hat das Potenzial, das traditionelle Desktop-Management aufzubrechen, das Unternehmen jährlich Milliarden von Dollar kostet“, so Mark Bowker, Analyst bei der Enterprise Strategy Group (ESG).
Das Herzstück der neuen Lösung von Citrix Systems bildet ein Bare-Metal Xen-basierter Desktop-Hypervisor, der für die Intel-Virtualisierungstechnologie sowie alle anderen Features der Intel vPro-Chiptechnologie optimiert ist. Der neue Client-Hypervisor wird PC-Herstellern und Unternehmen weltweit zur Verfügung gestellt und erlaubt es der Unternehmens-IT, einen zentral verwalteten Corporate-Desktop in einer dynamischen Umgebung mit allen nötigen Anwendungen direkt in einer sicheren, isolierten Client-basierten Virtual Machine (VM) bereitzustellen. Die neue Technologie mit dem Codenamen „Project Independence“ erhöht die IT-Agilität, indem sie Nutzern von Laptops, Desktops und Anwendungen eine unabhängigere Arbeitsweise mit sehr wenigen Beschränkungen ermöglicht.
Anders als bei der Server-basierten Desktop-Virtualisierung nutzt dieser Ansatz den Cachespeicher, um Desktop- und Anwendungssoftware direkt auf dem PC auszuführen. Dies ermöglicht optimale Performance, ressourcenintensive Grafiken und volle Offline-Mobilität für Laptop-Nutzer. Die Kombination von zentralisiertem Desktop- und Anwendungsmanagement mit einem personalisierten, sicheren und mobilen Nutzungsangebot erlaubt den Unternehmen, die steigenden Kosten für die zunehmende Mobilität der Mitarbeiter zu reduzieren. Gleichzeitig erhöht sich die Sicherheit und Unternehmensanwendungen sind für Citrix- und Intel-Nutzer weltweit immer verfügbar.
„Citrix und Intel haben federführend gemeinsam an der Entwicklung des Open Source Branchenstandards Xen-Hypervisor gearbeitet. Dies hat zu einem neuen Grad an Offenheit, Sicherheit und Skalierbarkeit in der Server- Virtualisierung geführt“, sagt N. Louis Shipley, Group Vice President und General Manager, Xen Server Product Group bei Citrix Systems. „Die Ausdehnung dieser Zusammenarbeit auf den Client-Bereich wird es unserer Citrix Delivery-Center-Infrastruktur ermöglichen, direkt mit Millionen von Intel-basierten Geräten zu kommunizieren.“
Xen-basierte Virtualisierung nun auch als Client-Lösung
Im Jahr 2008 hat die Xen-Open-Source-Community ein Projekt unter dem Namen Xen-Client-Initiative ins Leben gerufen, um die Entwicklung von Xen-basierten Lösungen für Client-Umgebungen zu fördern. Der neue Xen-Client-Hypervisor, der aus der Zusammenarbeit von Citrix und Intel hervorgehen wird, soll für Bare-Metal-Virtualisierung optimiert und idealerweise für die Bereitstellung als eine kleine eingebettete Komponente eines Laptops oder Desktop-PCs im Unternehmen angepasst werden. Er kann auch auf bestehenden Clients, die bereits ein Betriebssystem besitzen, installiert werden.
Computersysteme mit integrierter Client-Virtualisierung
PC-Hersteller können nun zum ersten Mal Client-seitige Virtualisierung in neue Desktops und Laptops integrieren. Dell beabsichtigt, den neuen Xen-Hypervisor auf seinen Computerplattformen zu installieren und hat bereits technische Unterstützung bei der Entwicklung und bei Tests der neuen Lösung geleistet. „Virtualisierung kann die Total Cost of Ownership für die Verwaltung von Desktops im Unternehmen drastisch senken“, sagt Darrel Ward, Director of Commercial Desktops, Dell Product Group. „So können wir unseren Kunden effizientere Lösungen bieten.“



