(openPR) Kirchlengern, 23. Februar 2012 - Online-Shop oder Fachhandel? Die Marketingkooperation emendo aus dem ostwestfälischen Kirchlengern hat sich bei der Wahl des passenden Absatzkanals für beide Varianten entschieden. Sie verknüpft mit ihrem zentralen Online-Shop seit Anfang 2012 zugleich die Vorteile des Online-Kaufs mit denen der stationären Beratung vor Ort. Endkunden wie Fachhandel profitieren von dieser innovativen Lösung gleichermaßen.
Internet-Anbieter wie amazon, ebay und iTunes oder in jüngerer Zeit auch zalando haben in nur wenigen Jahren das Einkaufsverhalten ganzer Branchen durcheinander gewirbelt. Bücher, Musik oder Schuhe werden heute bereits zu einem großen Teil online gekauft und verschickt – nicht zuletzt die einfache Abwicklung des Kaufvorgangs und der geringe Komplexitätsgrad der gekauften Produkte trugen zum Erfolg des Online-Handels bei. 90 Prozent der Kunden informieren sich inzwischen vor jeder größeren Anschaffung im Internet.
„Wir glauben fest daran, dass die Einkäufe via Internet auch weiterhin stark zunehmen werden“, betont Eckard Tödtmann, Geschäftsführer der emendo GmbH & Co. KG. „Zugleich sehen wir in unserer täglichen Praxis, dass viele der üblichen Online-Shops dort an ihre Grenzen stoßen, wo Rückfragen oder Probleme auftauchen.“ Es gebe kaum noch Produkte, die man heute nicht online kaufen könne. Doch wer hilft weiter, wenn das Gerät nicht die versprochenen Erwartungen erfüllt?
Um die Bedürfnisse der Kunden stärker zu berücksichtigen setzt der neue Online-Shop von emendo auf eine Kombination aus „Online- und Offline-Handel“. Der Endkunde hat die komplette 24/7-Funktionalität eines typischen Online-Shops im Internet, kann bei emendo jedoch wählen, ob er sich die bestellten Waren zusenden lässt oder kostenlos bei seinem Fachhändler vor Ort abholt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Fragen zum Produkt oder zur Inbetriebnahme können direkt gestellt und von den Händlern, den sogenannten „Offline-Paten“, beantwortet werden. Im umgekehrten Fall einer notwendigen Rücksendung können Drucker, Notebooks und andere Einkäufe über den Shop vor Ort zurückgeschickt werden.
Rund 150 emendo-Partner bundesweit sind bislang an den zentralen Online-Shop von emendo angeschlossen. „Unser Modell ist gerade für den Fachhandel hochinteressant. Er bekommt nicht allein Kundenfrequenz bzw. –kontakte frei Haus geliefert, sondern ist darüber hinaus am Ertrag aus dem zentralen Shop beteiligt“, erläutert Geschäftsführer Tödtmann das Kooperationsmodell. Jeder emendo-Partner könne dabei zwischen zwei Varianten wählen: Basic und Ownzone.
Beim Modell „Basic“ ist der Händler vor Ort zu 50 Prozent am Ertrag aus dem Online-Shop beteiligt. Er erhält alle datenrechtlich möglichen Informationen aus laufenden Transaktionen und damit einen Überblick über die aktuellen Online-Bestellungen in seinem Gebiet, für das er weiterhin Bestandsschutz genießt – und zwar ohne zusätzliche Kosten. „Damit bieten wir gerade den vielen kleineren Fachhändlern die Möglichkeit, die Vorteile eines Online-Shops zu nutzen, ohne dass Sie den dafür notwendigen Zeit- und Kostenaufwand selbst tragen müssen“, beschreibt Tödtmann die Idee.
Das Modell „Ownzone“ bietet dagegen jedem teilnehmenden Händler volle 100 Prozent der Erträge aus dem Online-Shop, wofür der Partner im Gegenzug jährlich vier Cent pro Haushalt als Lizenzgebühr im jeweiligen Gebiet zu leisten hat.
„Mit welcher Variante unser Partner letztlich besser fährt, ist eine simple Rechenaufgabe. Wichtig war uns jedoch, das man jederzeit das Modell umstellen kann und nicht über Jahre gebunden ist“, erläutert Eckard Tödtmann. „Gebe es ein tradefair-Siegel für online-Shops – wir wären der erste Anwärter dafür.“
Mehr Informationen unter: www.emendo.de












