(openPR) Hamburg, Februar 2012 –. Bei Portwein denken die meisten sofort an die vielen dunklen Varianten aus blauen Trauben. Doch auch aus weißen Weinbeeren werden im portugiesischen Douro-Tal Portweine hergestellt. Und die haben es redlich verdient, aus ihrem Schattendasein herauszutreten.
Portonic: Trendy, schnell gemacht und geschmackvoll
Die White Ports, wie sie auch genannt werden, trinkt man zumeist recht jung. So bewahren sie ihre helle Farbe und ihre floralen Aromen. Sie eignen sich besonders als Aperitif ? am besten kühl serviert. Was in Portugal schon seit einiger Zeit trendy ist, hat auch bei uns das Potenzial zum In-Getränk: der "Portonic". Dazu wird der White Port zu gleichen Teilen mit Tonic-Water gemischt und mit Eis und einer Scheibe Zitrone serviert. Ein herrlich erfrischender Sommercocktail!
Kleine White Port-Kunde
Wie alle anderen Portweine muss auch der White Port aus dem nordportugiesischen Douro-Tal stammen. Rund ein Dutzend heimische weiße Trauben sind für die Herstellung zugelassen. Um aus einem „normalen“ Weinen einen Port zu machen, wird bei der Weinbereitung die Gärung durch Zugabe von hochprozentigem Branntwein unterbrochen. Der Zeitpunkt des Stoppens beeinflusst die zugegebene Menge, aber auch den verbleibenden Restzucker und damit die Süße des Portweins. Die Palette reicht von sehr süß – very sweet – bis hin zu sehr trocken – extra dry. Sie alle müssen am Ende einen Alkoholgehalt zwischen 18 und 21 Volumenprozent aufweisen. Um die Nachfrage nach Weinen mit weniger Alkohol zu befriedigen, gibt es seit einiger Zeit auch leichtere Varianten ab 16,5 Volumenprozent.
Genuss nicht auf die lange Bank schieben
Die meisten weißen Portweine werden recht jung abgefüllt. Man findet jedoch auch Raritäten, die als "Reserve" oder mit Angabe des Alters angeboten werden. Und das kann durchaus zwischen zehn und über vierzig Jahren liegen.
Einmal geöffnet sollte eine White Port-Flasche nicht in den Tiefen des Barschranks verschwinden, sondern schnellstmöglich genossen werden. Denn sonst verliert sie schnell ihr Aroma. Das Portwein-Institut empfiehlt für die leichten und fruchtigen White Ports eine Lagerzeit von acht bis zehn Tagen und für die übrigen Varianten von 15 bis 20 Tagen. Weiße Portweine mit Altersangabe sollten je nach Alter nach einem bis vier Monaten getrunken werden.













