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Aktienmärkte ignorieren sämtliche Signale

(openPR) Sehr geehrte LeserInnen!

Die Aktienmärkte konnten in dieser Handelswoche weiter zulegen und ein wahrer Kaufrausch unter den Investoren setzte ein. Sämtliche Warnhinweise und negative Nachrichten wurden ignoriert. Dies erinnert sehr stark an die Milchmädchenhausse im 2000er Jahr.



Auch damals wurden die Signale für eine Überhitzung des Aktienmarktes ignoriert bis die schmerzhafte langjährige Baisse einsetzte. Aber wo stehen wir heute? Die Bewertungen der Aktien sind relativ attraktiv aber die Aussichten für die nächsten Monate lassen viele Zweifel aufkommen. Die Gewinndynamik der Unternehmensergebnisse lässt deutlich nach und die anstehende Rezession in Europa dürfte den Druck zusätzlich erhöhen.

Rezession erreicht bereits Europa

Griechenland, Spanien, Italien und Portugal befinden sich bereits in der Rezession und der Schuldenstand steigt weiter. Die Entschuldung Griechenlands steht unmittelbar vor dem Scheitern und die anderen Schuldenländer bereiten sich bereits auf einen geordneten Schuldenschnitt vor. Hier brennt der Hut und eine Lösung des Schuldenproblems in Europa ist undenkbarer denn je. Dennoch wird weiter auf Zeit gesetzt und die EZB pumpt Liquidität in den Markt.
Dies treibt vorerst die Märkte aber der Zenit ist bereits erreicht. Der Kursrückgang am Freitag dürfte der Beginn einer längeren Korrekturphase sein.

Rezession hat Italien erreicht

Das Wirtschaftswachstum Italiens soll im vierten Quartal noch stärker geschrumpft sein als im dritten. Damit befindet sich Italien in einer Rezession. Experten erwarten für das erste Quartal 2012 ebenfalls einen Rückgang.

Italien ist trotz des Lobes von Nicolas Sarkozy über die erfolgreiche Einführung von Reformen doch nicht so erfolgreich. Und auch Mario Monti scheint mit seinen Einschätzungen eher die Märkte beruhigen zu wollen. Aus Regierungskreisen hat die Nachrichtenagentur Reuters erfahren, dass das vierte Quartal 2011 noch schlechter für die italienische Wirtschaft ausgefallen ist, als das vorangegangene Quartal – damals ging das BIP um 0,2 Prozent zurück.

Griechenland-Pleite ist nicht mehr abzuwenden

Griechenland sei insolvent, also werde es pleitegehen: Der Chef der Abteilung für Staatsanleihen für Europa in der Ratingagentur Fitch erwartet eine geordnete Staatspleite.

Während an den verschiedenen Fronten noch verhandelt wird, gehen die Rating-Agenturen davon, aus, dass es keinen freiwilligen Schuldenschnitt geben werde.

Edward Parker, der Direktor für europäische Staatsanleihen bei der Agentur Fitch sagte Reuters bei einer Konferenz in Stockholm: “Es wird geschehen. Griechenland ist zahlungsunfähig also kommt die Insolvenz. Das sollte eigentlich niemanden überraschen.”

Auch die Agentur Standard & Poor’s ließ verlauten, dass Griechenland in Kürze die Insolvenz verkünden müsse.

USA verliert Kampf gegen Arbeitslosigkeit

Kommentare zu den neuesten Arbeitsmarktberichten der USA waren „oberflächlich und auf eine gefährliche Weise irreführend“, daran stößt sich Mohamed El-Erian, CEO des weltgrößten Anleihenmanagers Pimco – eine Situation, die sich seiner Einschätzung nach bis zu den Präsidentschaftswahlen im November noch weiter verschlimmern könnte. „Das Tempo bei der Arbeitsplatzbeschaffung nimmt freilich zu, bis dato allerdings in einem ungenügenden Ausma?, so El-Erian gegenüber der „Washington Post“.

Die „größte nationale Herausforderung“ sei demnach immer noch die hohe Zahl an Langzeitarbeitlosen und erwerbslosen Jugendlichen. Insgesamt 5,5 Millionen Menschen in den USA sind seit 27 Wochen oder länger ohne Beschäftigung, damit zählt knapp die Hälfte der Statistik zu der Gruppe der Langzeitarbeitlosen.

China: Immobilienblase und Kreditklemme

Im Januar stiegen die chinesischen Verbraucherpreise wieder an. Das macht der erhofften Lockerung der Geldpolitik einen Strich durch die Rechnung. Zudem wird mit einem Rückgang der chinesischen Exporte gerechnet.

Fünf Monate konnte die chinesische Regierung verschnaufen, als die Verbraucherpreise nach und nach wieder sanken. Doch im Januar meldet sich die Inflation zurück. Sie stieg von zuletzt 4,1 Prozent im Dezember auf 4,5 Prozent. Grund hierfür sind unter anderem auch die großen Einkäufe zum chinesischen Neujahrsfest. Allerdings hat diese Preissteigerung negative Folgen für die Wirtschaft.

Geldsystem: die Lunte brennt

Seit drei Jahren versucht die Eurozone die Quadratur des Kreises: Schulden eliminieren, ohne dass jemand zahlt. Ein Schuldenschnitt aber muss sich über die kommunizierenden Röhren des Finanzsystems irgendwie bemerkbar machen. Die meisten merken es wohl erst, wenn ihr Geld weg ist.
Seit drei Jahren versucht die Eurozone die Quadratur des Kreises: Schulden eliminieren, ohne dass jemand zahlt. Doch die bittere Wahrheit lautet: Am Ende muss immer jemand die Zeche zahlen – und wer wird das wohl sein?

Die Schulden der einen sind die Guthaben der anderen – das ist die Gleichung, auf dem unser Geldsystem beruht. Werden die Schulden auf der einen Seite gestrichen, muss zwangsläufig auf der anderen Seite etwas fehlen.

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