(openPR) Ist Glück die Abwesenheit von Angst?
In einer Kleinstadt im amerikanischen Mittelwest, im Jahre 2002, kämpfen die Figuren um den Widerschein des Glücks. Gert Neuners neue Produktion mit dem ETA Theater „fuck it square“ ist eine Studie über Hybris, Angst und Flucht, und seine Figuren gewinnen oft noch nicht einmal den Scheinkampf..
Dass in unserer von der Elektronik beherrschten Welt die Flucht in die virtuelle Welt ein probates Mittel ist, wissen wir. Dass sich täglich die virtuelle Welt an der realen reibt, wird uns kaum bewusst. Selbst das Navigationsgerät in unseren Autos, das uns bequem durch unsere Stadt führt, macht uns zu orientierungslosen Wesen. Es funktioniert, wir funktionieren.
Ein Mann erschafft eine elektronische Kunstfigur. Seine Frau liebt das Geschöpf der Festplatte, als wär‘s ihr eigenes. Sie bittet ihren Mann, ein „Heranwachs“-Programm zu schreiben. Das Kind wächst und gedeiht, und Mutter und Sohn lieben sich sehr. Der Mann beginnt seinen virtuellen Sohn zu hassen, doch als er ihn auslöschen will, entdeckt er, dass seine Frau das Programm bereits millionenfach kopiert hat…
Text und Regie: Gert Neuner
mit:
Robert Erby, Katharina Friedl, Hannes Liebmann, Ari Mog, Gert Neuner, Joachim Vollrath, Alison Welles, Antoinette Wosien
Kostüme: Kathi Pilz
Maske: Robert Jakob, Markus Klein
Licht: Rainer Ludwig
Ton: Peer Quednau
Produktion: ETA Theater mit freundlicher Unterstützung von Stadt und Kunst e.V. und i-camp/ neues theater münchen











