(openPR) Der Orient und die Isarmetropole – das ist kein Gegensatz! Türken schon vor 300 Jahren, ein Bazar an der Ludwigstraße, und die Seeschlacht von Lepanto im 21. Jahrhundert…
2010 wurde mit einem umfangreichen Kulturprogramm daran erinnert, dass schon 100 Jahre zuvor die bis heute weltweit bedeutendste Ausstellung für islamische Kunst im München der Prinzregentenzeit stattfand. Manchmal sind es verborgene, oft auch ganz offene Bezüge zum Orient, die sich von den Anfängen der Stadtgeschichte bis heute aufzeigen lassen. Sie reichen von Heinrich dem Löwen über die Moriskentänzer, die ikonischen „welschen Hauben“ der Frauenkirche, über Nymphenburg und die Türkenstraße bis zur Bavaria; sie beziehen so unterschiedliche Themen mit ein wie Ludwig II., die moderne Malerei des frühen 20. Jahrhunderts, die dunklen Kapitel der NS-Zeit. Die Entwicklung in den jüngsten Jahrzehnten führt zur Gegenwart hin, mit ihren Herausforderungen und Chancen.
Die vielfältigen Auseinandersetzungen mit islamischen Kulturen haben Spuren hinterlassen, die heute allgegenwärtig und die wir auf der Führung durch die Maxvorstadt entdecken.
Treffpunkt: München, Propyläen am Königsplatz, am U-Bahnausgang
Termin: Premiere am Sonntag, 12. Februar 2012 um 11:00 Uhr









