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Inline-Qualitätskontrolle auf neuen Wegen

(openPR) Stress ab 2014? Europaweite Lebensmittel-VO erhöht Datentraffic bei Lebensmittelproduzenten

Die neuen europaweiten Kennzeichnungspflichten treten ab 2014 in Kraft. Dann erhöht sich für Lebensmittelhersteller der Datentraffic: Sie müssen zusätzliche Produktinformationen in ihren Datenbanken verwalten und auf die Etiketten drucken - unter anderem genauere Hinweise auf mögliche Allergene und den prozentualen Anteil an Fett, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz in tabellarischer Form. Außerdem müssen sie die Herkunft von Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch kenntlich machen. Das war bislang nur für Rindfleisch verpflichtend.




Bizerba macht Etikettierer leistungsstärker

Damit bei diesem steigenden Datenvolumen der Durchsatz stabil bleibt, seien Etikettierer mit leistungsstärkerer Hard- und Software gefragt, erklärt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions bei Bizerba. "Wir haben den GLM-Imaxx auf diese zukünftigen Belastungen vorbereitet - mit einer stärkeren CPU, einem schnelleren Grafikprozessor und einer neuen Kommunikationsarchitektur, die auch bei großen Datenmengen performand ist sowie der konsequenten Integration des QR-Code Drucks in alle druckenden Systemen". Hersteller seien somit bereits heute für die Anforderungen von morgen gerüstet. Sie können den Auszeichner zudem über die Schnittstelle WS-FOOD, einem neuen Standard für die Betriebsdatenerfassung, nach dem Plug-and-Play Prinzip an ihre EDV anschließen.

Die C-Wrap-Etikettierung macht es möglich, alle Inhalte auf nur einem Etikett darzustellen, welches das Produkt von drei Seiten umschließt und dabei ein "C" formt. Conzelmann: "Um der steigenden Marktanfrage gerecht zu werden, haben wir einen Applikator für den GLM-Imaxx entwickelt, der das Etikett vertikal nach unten fördert. Es hängt durch eine Öffnung im Förderband, so dass es die Verpackung während der Durchfahrt aufnimmt". Wesentlicher Vorteil für Umsteiger von der bisher üblichen ein- oder zweiseitigen Etikettierung auf C-Wrap ist, dass sich die Etikettierstation schnell und einfach umrüsten lässt und so kein weiterer Platzbedarf in der Produktion benötigt wird.

Der Konsument erkennt Datum, Inhaltsstoffe und Preis auf den ersten Blick. Besonders für den Convenience-Bereich ist das Etikett ideal: Fertiggerichte oder Salate lassen sich formschön verpacken, durch das Etikett stabilisieren und sicher verschließen.


Produkttransparenz und Rückverfolgbarkeit: Systemlösung für dynamische QR-Codierung

Verbraucher werden in Reaktion auf zahlreiche Lebensmittelskandale der Vergangenheit mündiger und erwarten immer genauere Angaben darüber, wer ihre Produkte produziert - wann, wo und unter welchen Umständen. Da sich nicht alle diese Angaben auf der Verpackung unterbringen lassen, kommt der QR-Code ins Spiel: Er ermöglicht die vollkommen transparente Rückverfolgbarkeit mit dem Mobiltelefon. Der Kunde scannt ihn mit seinem Smartphone und erhält auf einer Internetseite prompt die genauen Herkunfts- und Inhaltsangaben.

Bizerba hat nun eine Systemlösung entwickelt, die es allen Lebensmittelherstellern ermöglicht, QR-Codes direkt auf der Auszeichnungslinie zu produzieren und die Daten für das Internet bereitzustellen. Sie gibt die Stamm- und Produktionsdaten mit einer Software an externe Datenprovider weiter - etwa an mynetfair oder fTRACE -, die sie für den Konsumenten ansprechend aufbereiten: Den Ort der Aufzucht etwa mit einer Google-Map. Die Internetadresse der Provider lässt sich dabei als statisches Element im Auszeichner speichern. Bei der laufenden Etikettierung ändern sich dann lediglich die dynamischen Elemente, also Chargennummer, Uhrzeit und Datum. Conzelmann: "Diese Art der Codierung und die ausgefeilte IT-Infrastruktur im Hintergrund bieten nicht alle Wettbewerber. Sie erweist sich in der Praxis als besonders störsicher, flexibel und schnell".


Kamergestütztes Kontrollsystem sorgt für Produktsicherheit

Das Bizerba Vision System (BVS) ist ein weiteres Puzzlestück für Unternehmen, die ihre Produktion automatisieren. Es ist dem GLM-Imaxx nachgeschaltet und übernimmt eine Vielzahl an Kontrollaufgaben: Es überprüft automatisch mit Kameras, ob Bar- und QR-Code, Firmenlogo und Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) angebracht sind und vergleicht die Texte mit Referenzinformationen aus der Datenbank. Stimmen sie nicht überein, scheidet ein Pusher das Produkt aus. Besonders wichtig sei dies, um Allergiker zu schützen, erklärt Conzelmann: "Bei Produkten, die sich nur in einem Merkmal unterscheiden, etwa in der Art der Marinade, kommt es in der laufenden Produktion vor, dass Mitarbeiter Etiketten verwechseln. Ein Fehler der für Allergiker schlimme Folgen haben kann".

Und das BVS kann noch mehr: Es überprüft Folienfarbe und Siegelnaht und klassifiziert Produkte in unterschiedliche Qualitätsstufen, indem es anhand von Farben, Kontrasten und Konturen den Anteil von Muskelmasse, Fett und Knochen berechnet. Eine Technik, die sich Bizerba sogar hat patentieren lassen. Das BVS kommt in den USA bereits erfolgreich zum Einsatz: unter anderem bei Cargill, Smithfield und fresh and easy. Die Einführung in Europa läuft auf Hochtouren. GLM-Imaxx und BVS sind zudem perfekt aufeinander abgestimmt: Wechselt der Anwender am GLM-Imaxx den Artikel, so stellt sich das BVS mit einer motorbetriebenen Höhenverstellung automatisch ein.

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