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GRIPS-Theater: „Frau Müller muss weg“ – Eine Komödie oder auch ein bisschen Realität?

06.02.201218:20 UhrKunst & Kultur
Bild: GRIPS-Theater: „Frau Müller muss weg“ – Eine Komödie oder auch ein bisschen Realität?
Foto: promo-GRIPS-Theater
Foto: promo-GRIPS-Theater

(openPR) Berlin-Tiergarten, 4. Februar 2012 Kinder und Schule, das kann für Lehrer und Eltern sehr anstrengend sein! Die meisten Lehrer und Eltern wissen vermutlich, was damit gemeint ist. Das GRIPS-Theater hat die Komödie „Frau Müller muss weg“ für Erwachsene auf die Bühne gebracht, die den Stress in der Zeit zum Übergang auf die Oberschule beleuchtet.



„Schafft es mein Kind aufs Gymnasium?“ Diese Frage beschäftigt besonders viele Eltern, die „nur das Beste“ für ihre wohlbehüteten pubertierenden kleinen „Monster“ wollen. Hier nun soll die wahre Übeltäterin, die Klassenlehrerin Frau Müller, die Klasse abgeben, damit ihre Kinder auf jeden Fall eine Gymnasialempfehlung erhalten. Fünf entschlossene Eltern sitzen auf Kinderstühlen zwischen Kastanienmännchen, Laubgirlanden und Kuschelecken, bereit, dem Feind ins Auge zu sehen.
Dass das Problem nicht bei den Schülern zu suchen ist, davon ist jeder der anwesenden Eltern überzeugt. Die Klassenlehrerin Frau Müller sieht es naturgemäß anders. Frau Müller kann sich dann doch nicht mehr beherrschen. Die Mutter von Lukas, Marina, ist entsetzt, als es bei Frau Müller ausbricht: „Der ist nicht hochbegabt, sondern ein klarer Fall von ADS, da können sie auch die Fachlehrer fragen.“ Das lassen sich keine Eltern gerne sagen und schon gar nicht in dieser Art: „Eine Frau, die so abfällig über ihre Schüler spricht, ist untragbar.“ Und es kommt, wie es kommen musste: Der Konflikt eskaliert!
Die unterschiedlichsten Elterntypen treffen aufeinander und es zeigt sich bald, dass sie sich untereinander doch nicht so Grün sind, wenn es um ihre eigene „Brut“ geht. Aber auch „Ossi-“ und „Wessi-“ Biografien und Empfindlichkeiten treffen hautnah aufeinander. Bei den turbulenten Wortwechseln ist das Publikum begeistert. „Wundert mich überhaupt nicht, wenn dein Kind verkorkst ist“, sagt die resolute Elternsprecherin Jessica zu Marina, die erst vor Kurzem mit der Familie aus Köln zugezogenen ist.
Als man dahinterkommt, dass die Noten doch nicht so schlimm sind, wie erwartet, können sich liebende Eltern jedoch ganz flexibel zeigen. Pragmatismus oder das Festhalten an Prinzipien, das ist hier die Frage. Die Wortführerin Jessica hat die Situation schnell erkannt: „Aber wir sind doch auch manchmal sauer auf unsere Blagen.“ Theater wäre nicht Theater, wenn es nach dieser Wendung nicht noch eine wundersame Überraschung gäbe. Das Ganze wird dann noch von Eltern-Beziehungsproblemen der unterschiedlichsten Art garniert.
Das Premierenpublikum ist begeistert! Ein unterhaltsames Theaterstück und eine grandiose Besetzung. Alle Schauspieler verkörpern ihre Rolle perfekt! Ob Eltern oder Lehrer im Publikum, jeder fühlt sich an eigene grausame Elternabende erinnert. Die Schauspieler Katja Hiller, Alessa Kordeck, Nina Reithmeier, René Schubert, Regine Seidler und Roland Wolf haben eine glanzvolle spielerische Leistung abgeliefert. Das Grauen der eigenen Elternabende hat etwas an Dramatik verloren.
Die Komödie über einen Elternabend der Klasse 6b, von Lutz Hübner unter Mitarbeit von Sarah Nemitz, wurde schon in 14 deutschen Theater inszeniert. „Bei Kindern hört der Spaß auf!“ meint der Autor Hübner. Nun hat sich das Berliner GRIPS-Theater an den komischen Stoff, mit deutlich erkennbarem Realitätsbezug, herangewagt. Der Überredungskunst des neuen GRIPS-Leiters Stefan Fischer-Fels ist es zu verdanken, dass der bekannte Filmregisseur, Sönke Wortmann, am beliebten Berliner Kinder- und Jugendtheater erstmals Regie führt. Wortmann ist selbst Vater von drei Kindern und weiß nur zu gut über die Eigendynamik von Elternabenden.
Elternabende als komisches Theater, das ist hier exzellent umgesetzt worden: Wenn es nur nicht so ernst wäre!
Thomas Moser –BerLi-Press
http://www.grips-theater.de

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