(openPR) Die europäische Referenzsorte Nordseeöl (Brent) klettert weiter nach oben. Auf die deutschen Heizölpreise hatte das kaum Auswirkung. Sie stiegen nur leicht. Gegenüber Montag legten sie um 73 Cent zu – preislich gesehen also eine ruhige Woche. Nicht jedoch bei den Händlern, denn die berichten weiter über eine lebhafte Nachfrage.
LEIPZIG. (Ceto) Iran-Konflikt hin, Euro-Krise her: Heute zauberten gute US-Arbeitsmarktdaten ein Lächeln auf die Gesichter der Anleger. Die Aktien zogen weltweit moderat in die Höhe. Der Euro büßte indes ein. Nordseeöl (Brent) gewann weiter hinzu, während US-Leichtöl (WTI) unter 97 US-Dollar je Barrel verharrte.
Dieses Gemenge verteuerte Mineralölprodukte hierzulande etwas. Doch das bereitet den Händlern eher weniger Kopfzerbrechen als die Tatsache, dass aufgrund der Kälte die Bestellungen dramatisch zunehmen. Rund um die Uhr lassen viele von ihnen ihre Fahrzeuge kreisen. Vor allem im Südwesten könnte es in der nächsten Woche zu deutlich steigenderen Preisen als bisher kommen. Dies liegt am Vater Rhein. Der ist zwar nicht zugefroren, führt aber wenig Wasser. Denn Kälte, so eine alter Meteorologen-Weisheit, bringt kaum Niederschläge mit sich. Höhere Kosten für die Rheinfrachten sind schon avisiert.
Dies hatte zum Wochenende jedoch noch keine Auswirkungen auf die hiesigen Preise. Sie stiegen nur leicht an. Im Bundesdurchschnitt wurde für die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL 89,29 Euro bezahlt, das sind 20 Cent mehr als gestern. Über die Woche gesehen legte Heizöl ebenfalls leicht zu, und zwar um 73 Cent.
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