(openPR) Die Juryentscheidung steht fest: zwei Siegermodelle stehen im Finale.
Der Baumhaus-Talentwettbewerb, den das Architekturbüro PARTNER AG im Oktober 2011 an vier Offenburger Gymnasien ins Leben gerufen hatte, fand mit der offiziellen Preisverleihung für die besten Entwürfe seinen vorläufigen Höhepunkt.
Die Jury bewertete 47 Entwürfe und Modelle, die rund 120 Schüler im Rahmen des Kunstunterrichts mit Unterstützung ihrer Kunstlehrer entwickelt haben.
Den ersten Platz teilen sich Paula Eckerle und Kristina Koch mit ihrem gemeinsamen Entwurf „Vier Kugeln“ und Luisa Axmann für ihr Modell „Lampion“, Schülerinnen des Klostergymnasiums. Die drei Finalistinnen gehen unter Anleitung der Architekten der PARTNER AG in den kommenden Wochen in eine 2. Runde. Ab jetzt beginne der Dialog , so Geschäftsführer Michael Stoz, um gemeinsam herauszufinden, welcher der beiden Entwürfe tatsächlich gebaut werden kann.
Von der Leitidee zur Realität
Zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehörten die erkennbare Leitidee, der optische Ansatz, die verständliche Präsentation und die technische Umsetzbarkeit. Die Jurymitglieder, Bürgermeister Christoph Jopen , der Bremer Baumhaus-Experte Andreas Wenning und Initiator Michael Stoz, haben jede Einreichung in ihrer Individualität bewertet. Das Ergebnis: alle Arbeiten zeigten eine hohe Kreativität bis hin zur studentischen Qualität so wie man sie im Rahmen eines Architekturstudiums vorfinde. In diesem Sinne dürfen sich alle Teilnehmer als Gewinner fühlen. Lob und Dank galt vor allem auch allen Kunstlehrern, die mit ihrer Fachkenntnis und ihrem Engagement wesentlich zum Gelingen dieses Projekts beitragen.
Die Finalisten-Bewertung der Jury
Entwurf „Lampion“ von Luisa Axmann: vollendete Form, innovative Materialkomposition, stark ersichtlicher Mehrwert für Nutzer und Betrachter mit einem durchdachten Bezug zur Natur.
Entwurf „4 Kugeln“ von Paula Eckerle und Kristina Koch: sehr schöne Komposition von gleichen Elementen. Der Aspekt der Staffelung ist hier künstlerisch sehr gut umgesetzt. Die Kugeln würden sich als übergrosses Mobile in die Natur einfügen und als Ort des Erlebens, „Zusammenkom-mens“ und Spielens multifunktionale Wirkung erzielen.
Die gute Tat
Der Abschluss des Projekts ist unter Berücksichtigung der zeitlichen Mög-lichkeiten der Schüler im Sommer 2012 geplant. Finaler Höhepunkt ist die Übergabe des Baumhauses als Spende an das Landschulheim Käfers-berg.













