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Funktionskieferorthopädie

30.01.201217:37 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Funktionskieferorthopädie
Bionator
Bionator

(openPR) Was ist Funktionskieferorthopädie?
Mit Funktionskieferorthopädie (FKO) für Kinder und Jugendliche ist es möglich, das Kieferwachstum für die richtige Einstellung der Kiefer gezielt zu nutzen. Die Behandlung findet in zwei Phasen statt: In der ersten Phase kann die falsche Kieferlage mit den FKO-Geräten eingestellt werden, in der folgenden zweiten Phase wird die Zahnstellung mit der festen Spange korrigiert. Nach dieser sogenannten Zwei-Phasen-Behandlung folgt die Retentionsphase in der das Erreichte gehalten wird. Für die funktionskieferorthopädische Behandlung ist Kieferwachstum erforderlich. Das heißt, in der Regel werden Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren behandelt. Aber es gibt auch Ausnahmen, z.B. bei der Progenie-Behandlung mit dem Funktionsregler III nach Fränkel beginnt man meistens schon im Alter von 4 bis 5 Jahren.



Bionator, Aktivator & Co.
Die bekanntesten FKO-Apparaturen sind z.B. Bionator, Aktivator und Funktionsregler. Diese herausnehmbaren Spangen sollten mindestens 13 bis 16 Stunden täglich getragen werden, d.h. nachmittags, abends und nachts. Beim Sport und beim Essen werden Sie herausgenommen. Wichtig ist, dass die Spange gepflegt und beim Nichttragen in der Spangendose aufbewahrt wird, damit sie nicht kaputt oder verloren geht.
Diese funktionskieferorthopädischen Geräte wirken wie ein Turngerät für die Kaumuskulatur. Sie sitzen lose im Mund und die Kieferfehlstellung soll durch Training der körpereigenen Muskelkräfte und Weichteile verbessert werden. Tatsächlich sind aber an der Korrektur der Fehlstellung sowohl Kieferbewegung als auch Zahnbewegungen beteiligt.
Vorteile der Funktionskieferorthopädie
Bei richtiger Indikationsstellung haben die FKO-Geräte einige Vorteile: Die Korrektur der Kieferfehlstellung kann früher begonnen werden, solange die Zähne noch durchbrechen und der Kiefer noch wächst. Die Weichteile gewöhnen sich langsam an die neue Kieferstellung, d.h., die Rückfallneigung für die neue, richtige Kieferstellung ist geringer. Weil die FKO-Spange herausnehmbar ist, ist auch die Zahnpflege einfacher. Und der Patient kann in längeren Abständen (nur alle 6 bis10 Wochen) zur Kontrolle kommen.
Mögliche Nachteile
Die konsequente Mitarbeit des Patienten ist äußerst wichtig – ohne regelmäßiges Tragen kann die Behandlung nicht erfolgreich sein. Außerdem kann die FKO-Apparatur meistens nur ergänzend zur festen Spange eingesetzt werden, da oft auch Zahn- und/oder Kieferfehlstellungen vorliegen, die mit Funktionskieferorthopädie nur unzureichend oder nicht erfolgreich behandelt werden können.
Fazit: Jedes Kind sollte für eine erste Kontrolle mit spätestens 6 ½ Jahren zum Kieferorthopäden kommen.

Video:
Funktionskieferorthopädie (FKO)

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