(openPR) Allemano
1928, in Turin, gründete der Italiener Serafino Allemano sein gleichnamiges Unternehmen, wobei er sich die ersten Jahre mehr mit dem Bereich Reparatur von Kundenfahrzeugen als seinem eigentlichen Hobby, dem technischen Zeichnen befasste.
Sieben Jahre später im Jahr 1935 präsentierte Allemano seine erste eigens konstruierte und auch gebaute Karosserie. Als Basisfahrzeug wählte er einen Fiat.
Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs baute Serafino diverse auf Fiat und Lancia basierende Autos. Größere Aufträge blieben allerdings aus.
Nachdem die Carrozzeria Allemano während der Kriegsjahre den Bau von zivilen Fahrzeugen einstellte, fing Serafino in den ausklingenden vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts, mit Unterstützung seines Neffen, langsam wieder an sich in diesem Bereich zu profilieren.
Die ersten Aufträge kamen von der Firma Fiat, vor allem Coupé und Cabrio Karosserien für Modelle wie Fiat 600, 850 und 1100 hielten das Unternehmen über Wasser. Langsam fingen auch weitere große Namen wie Lancia und Abarth an, sich den Diensten von Allemano zu bedienen. Fahrzeuge wie der Abarth 750 oder die Lancia Aurelia tragen Allemanos Handschrift.
Für die meisten in der Oldtimer Szene wird allerdings die Zusammenarbeit zwischen Allemano und Maserati für glänzende Augen sorgen. Ab Beginn der fünfziger Jahre wurden unter dieser Kooperation so klangvolle Fahrzeuge wie der 5000 GT oder auch der A6 beziehungsweise der A6G auf die Straße gebracht. Insgesamt wurden allerdings nur rund 70 Fahrzeuge dieser Typen mit Allemano Karosserie gebaut Weitere Einzelstücke sind auf Kundenwunsch gebaute Jaguar XK 140, Aston Martin DB2, ein Panhard, der Prototyp eines Maserati 3500, sowie einige Renault Dauphine.
1965 stellte die Carrozzeria Allemano ihre Geschäftstätigkeit im Bereich Karosseriebau ein, die Zunahme von sebsttragenden Karosserien machte das Anfertigen von Sonderaufbauten schlichtweg zu teuer.









