(openPR) Mercedes Benz, Volkswagen, Rolls-Royce, Ferrari, Alfa Romeo und zahllose andere Hersteller haben Eines gemeinsam. Es gab Zeiten, da wurden ihre Modelle von so klangvollen Namen wie Erdmann & Rossi, Worblaufen, Van den Plas oder aber Thrupp & Maberly eingekleidet. Viele dieser Karosserieschmieden gibt es seit Jahrzehnten nicht mehr.
Mit unserer neuen Reihe “Karosseriebauunternehmen”, möchten wir Ihnen einige dieser Unternehmen etwas näher bringen und aufzeigen wie facettenreich der Automobilbau vor einigen Jahren noch war.
E.D. Abbot Ltd.
Edward Dixon Abbott übernahm 1929 die Firma Page and Hunt Coachbuilders, bei der er als Verkaufsleiter einige Jahre in London tätig war. Er kaufte den Hauptsitz in Farnham, Surrey und benannte die Firma um. Die ersten Jahre lag das Hauptaugenmerk auf der Produktion von Nutzfahrzeugen. Ab 1931 stellte Abbott auf der London Motor Show aus und profilierte sich mit eigens angefertigten Karosserien für Hersteller wie Austin, Daimler oder auch Talbot. 1934 wurde Lagonda auf Abbott aufmerksam und beauftragte ihn mit der Fertigung aller Karosserien für den Rapier.
Während des zweiten Weltkriegs verlagerte Abbott sein Engagement in den militärischen Sektor und experimentierte mit Radarsystemen für die Royal Air Force.
In der Nachkriegszeit arbeitete die Abbott Limited wieder in ihrem gewohnten Bereich und fertigte unter anderem Karosserien für Sunbeam-Talbot, Healey, Bentley, Lanchester und im größeren Stil auch für Ford GB.
Einen eher seltenen Vertreter Automobilen Kulturgutes stellt der von Abbott karosserierte Ferrari 212 dar.
1972 meldete die E.D. Abbott Limited Konkurs an.
Im nächsten Artikel stellen wir die Firma Allemano vor.






