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Science Fiction von Frauenhand geschrieben

19.01.201214:03 UhrKunst & Kultur
Bild: Science Fiction von Frauenhand geschrieben
Barbara Schmid
Barbara Schmid

(openPR) Trifft man Barbara Schmid das erste Mal, würde man die zarte, blonde Autorin eher dem Genre Romantik, Herz und Schmerz zuordnen, vor allem weil sie auch noch einer zweiten Leidenschaft frönt, der Pferdezucht. Aber so viel zum Thema Klischee. Aber, dann kommt die Antwort; “Ich schreibe Science -Fiction..“ Aha, nun, das ist mal die erste Überraschung, weibliche Autorinnen in diesem Bereich, vor allem aus dem deutschprachigen Raum, sind eher die Ausnahme, die zweite folgt dann bei der Lesung, die dritte als sie mir ihre Bücher in die Hand drückt. Schwer, sehr schwer, liegen sie in der Hand. Keine dünnen Büchlein, sondern richtige Wälzer, um die 600 Seiten (broschiert und dünn geschrieben…), immerhin es sind schon drei Bände erschienen, Band vier erscheint demnächst. Verborgen schlummerte bisher das Talent in den unendlichen Weiten des Südburgenlandes….



Science Fiction, die unendlichen Weiten des Weltraumes, Captain Kirk, Pherry Rhodan und Stark Treck lässt grüssen?
Die Nebenmenschen Saga ist mehr als Romane um ausserirdische Lebensformen, ferne Planeten. Wird man in vielen Werken von der Technik gerade überrollt, manche (vorwiegend die männlichen) Autoren lassen sich in seitenweise Ausführungen über Antriebssysteme, technische Fortschritte aus, die eher an Bedienungsanleitungen erinnern, stehen bei der Südburgenländerin mehr die Menschen im Vordergrund. Vor allem die Auswirkungen auf die Gesellschaft und den Menschenheit, welche die Schaffung und das jahrelange Zusammenleben mit künstlichem geschaffenen Leben hat, wird von ihr aufgezeigt. Die Nebenmenschenromane sind Zukunftsromane, aber die Wissenschaft träumt schon immer von der Schaffung einer künstlichen Intelligenz, fernab von einfachen Robotern oder Computern, von Geschöpfen die dem Menschen ähneln. Zwar sind Weltraum und Zukunft hier vorhanden, aber Science Fiction ist mehr als das. Es geht in reinen Science Fiction darum, das etwas möglich sein könnte, durch wissenschaftlichen Fortschritt, durch neue Erkenntnisse. Nicht zuverwechseln mit Science Fantasy, wo starke Bezüge zu Spirituellem vorhanden sind. Gleichzeitig ist Nebenmenschen auch ein utopischer Roman, da er eine komplett neue menschliche Gesellschaft zum Inhalt hat, nicht vergleichbar mit der heutigen Gesellschaftsstruktur. Psychologische und gesellschaftliche Aspekte, keine Kämpfe gegen Aliens oder andere extraterrestrische Lebensformen, und der Kampf um Gleichheit sind die zentralen Themen die sich als Leitstränge durch die Romane ziehen.
Vor allem ein Thema steht im Mittelpunkt, die Ausgrenzung. Die Hauptprotagonisten sind ein Nebenprodukt, ein nun unerwünschtes. Anders als die Menschen, werden sie degradiert, zur Hexenjagd freigegeben. Sie sind anders als ihre Schöpfer und durch ihre Intelligenz werden sie zur Gefahr, es kommt zur Rassentrennung, sie werden zu Nebenmenschen. Einem Nebenmenschen werden keine Menschenrechte zugestanden. Anderssein wird bestraft.

Privilegien, Rechte, die gibt es nur noch für die Menschen, der Rest wird separiert in Lagern, eingesperrt in Zonen, ausgegrenzt.
Der Schreibstil von Barbara Schmid ist zielsicher und prägnant und äußerst flüssig. Es gelingt ihr eine Fülle von Information in kurzen Sätzen unterzubringen, keine langatmigen Beschreibungen sondern klar und deutlich ihre Formulierung. Es erleichtert daher auch jenen, die dem Genre sonst nicht viel abgewinnen können das Lesen und den Einstieg in dieses Genre. Zwar sind sie in einer militärischen Welt angesiedelt, es bleibt genug Alltag und Realität um die Geschichte glaubhaft zu machen. Es ist reine Fiction, die Welt hat sich verändert, künstliche Lebensformen, gehören zum Alltag, aber sie werden zur Bedrohung. Nur wer entscheidet dies, die Menschen spielen Gott, einmal in der Erschaffung, einmal mit der Zerstörung.


Barbara Schmid lebt mit ihrer Familie im beschaulichen St. Kathrein im Burgenland,: Pferde auf der Koppel, im Hintergrund die Weinberge des Eisenberges, im Sommer der Storch vor der Haustüre, hier hat die gebürtige Grazerin ihre Heimat gefunden.
Geboren 1965 in Graz folgte nach Matura eine Gesangsausbildung zur Altistin, Arbeitsplatz war danach die Grazer Oper. Nach Hochzeit erfolgte die Übersiedelung nach Wien, in der Baufirma ihrer Schwiegereltern war ihr neues Berufsfeld. Doch sie erfüllte sich einen Traum und gründete mit ihrer Familie im Südburgenland ein Gestüt um Galopprennpferde zu züchten.Die Literatur hat einen hohen Stellenwert in ihrem Leben, Bücher von Fjodor M. Dostojewski, Franz Kafka, Jane Austen und Haruki Murakami zählen zu ihren Lieblingsbüchern.

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