(openPR) Das bekannte Architekturbüro Jost Haberland in Berlin wurde beauftragt die Sporthalle in der Driesener-/Malmöer Straße in Berlin zu entwerfen. Sie füllt eine - einst für Schrebergärten vorgesehene - Blocköffnung in dem dichtbebauten ‘Nordischen Viertel’ des Prenzlauer Bergs. Vor die Doppelsporthalle setzten die Architekten einen zweistöckigen Riegel (Sanitär- und Funktionsräume); so dass eine Blockrandschließung
erfolgte. Seitliche Durchgänge erschließen den Hofbereich mit Spielplatz und Grünflächen. Durch diesen Baukörper erhält die Malmöer Straße hier erstmals eine räumliche Fassung. Die Sporthalle hebt sich durch die Metallfassade von ihrer Umgebung ab. Alu-Lochbleche, die - mittels Löcher - großformatige Weinblätter abbilden. Das Motiv soll an eine berankte Pergola als Parkeingang erinnern. Die langgestreckte
Fassade des Gebäudes ist eine vorgesetzte hinterlüftete Lochblechfassade mit einer Gesamtfläche von ca. 640 qm.
Die Besonderheit dieser Fassade im Detail:
mittels versch. grosser Rundlochungen (Durchmesser von 15 mm und 25 mm) wird ein realistisches Bild von Weinblätter vermittelt. Die Lochblechfassade setzt sich aus neun einzelnen Kassetten (1025 x 1520 mm) zusammen, die das Motiv bilden. Es handelt sich um gelochte Aluminiumpaneele (Aluminium natur ca. 2,5 mm stark nachträglich E6/EV1 eloxiert), die das
Fassadenmuster bilden. Das Motiv wird jeweils um drei Felder verschoben und um 180° gedreht. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt, d.h. sechs Wiederholungen des Motivs (Teile 1 - 9) auf der Ostseite (Hofansicht); 6 Wiederholungen auf der Südseite und sechs Wiederholungen auf der Nordseite. An den jeweiligen Anschlüssen zu der Halle und der Nachbarbebauung mussten die Elemente als Passstücke vorgesehen werden.
Und noch ein entscheidender Vorteil - gerade bei Schulen: Die Alu-Lochbleche sind nahezu wetterfest und langlebig - sie bedürfen im Normalfall keinerlei Wartung oder Reinigung. Die Teile sind einzeln austauschbar - selbst Sprayer haben wenig Chancen (es gibt sogar spezielle Anti-Sprayer Beschichtungen).
Laut Aussage der Architekten war ursprünglich als Material bedrucktes Glas für die Fassade vorgesehen (aus Kostengründen wurde die Idee fallengelassen). Die Lochbleche von Moradelli in PerfoART bieten eine freie Auswahl des Motivs, lassen der Kreativität freien Raum, bilden ein homogenes Erscheinungsbild
und überzeugen durch ihre lange Haltbarkeit.
Moradelli fertigt individuelle Lochbleche nach Ihren Wünschen und Zeichnungen:
Moradelli GmbH, Loch- und Prägebleche,
Daimlerstr. 1, 85551 Kirchheim bei München,
Tel. 089/90 00 01 - 0, Fax 089/904 44 66,
(Fotos: Ulrich Schwarz)








