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Smart Meter: Der intelligente Stromzähler mit Chancen und Risiken

13.01.201211:27 UhrVereine & Verbände

(openPR) Der steigende Energiebedarf und die daraus folgende Verknappung der Ressourcen fordern eine nachhaltige moderne Energieversorgung. Eine intelligente Verknüpfung von Erzeugung, Transport, Speicherung und Verbrauch von Energie ist zukünftig daher unumgänglich. Auch Privathaushalte können mit einer elektronischen Stromverbrauchsmessung dazu beitragen. Nachteil: Der Weg zum gläsernen Verbraucher ist nahe. Darauf macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.



Der so genannte Smart Meter ist die Basis für das verbrauchsgesteuerte intelligente Stromnetz, auch Smart Grid genannt, welches Informations- und Kommunikationstechnologien für das Lastenmanagement des Stromnetzes und das Energiemanagement des Endkunden einsetzt. Der neue Stromzähler erfasst detailliert den Verbrauch und soll mit der optimalen Steuerung des Verbrauches helfen, Strom einzusparen sowie kostengünstiger zu nutzen. Damit das funktioniert, sind Smart Meter, im Gegensatz zu herkömmlichen Stromzählern, in einem Kommunikationsnetz integriert. Die Energieversorgungsunternehmen erhalten somit im Sekundentakt Daten für monatliche Abrechnungen und informieren die Haushalte bei zu hohem Verbrauch. Auch die Tarife wurden bereits entsprechend angepasst: Seit dem 30.12.2010 bieten Energieversorger tages- oder lastzeitvariable Tarife an, um damit einen entsprechenden Anreiz für die Nutzung des Smart Meter zu schaffen. „Der Weg zum gläsernen Verbraucher ist nicht mehr weit“, warnt der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche. Der Familienalltag kann mit diesen genauen Stromverbrauchskurven nachvollzogen werden und ein Nutzungsprofil erstellt werden. „Wer, was, wann im Fernsehen sieht oder im Internet surft, kann dann nicht nur ein Hacker leicht auslesen“, so Rasche. Diese damit verbundenen Risiken bis hin zu systematischen Angriffen auf die gesamten Energieversorgungsnetze dürfen nicht unterschätzt werden. Daher sehen auch Datenschützer den Smart Meter mehr als kritisch. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz hat bereits die Datenlücken erkannt und die Entwicklung eines Schutzprofils in Auftrag gegeben.

Bereits seit dem 1. Januar 2010 ist in Deutschland der Einbau von „Smart Meter“ in Neubauten oder bei größeren Renovierungsmaßnahmen gesetzlich vorgeschrieben. Eine europaweite Regelung für alle Haushalte ist derzeit in Vorbereitung und soll ab 2014 gelten. „Und wieder werden die Eigentümer für eine Maßnahme zur Kasse gebeten, die noch nicht ausgereift ist. Der Einbau kann mehrere Hundert Euro kosten, ohne dass die Datensicherheit derzeit gewährleistet ist“, so Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland. „Richtig ist, dass wir Energie einsparen müssen und dabei neue Wege gehen. Doch der Eigentümer darf hier nicht wieder der Lieferant für Informationen sein“, so Amaya weiter. „Sinnvoller ist es, wenn die Daten im Haushalt jederzeit abrufbar bleiben und damit zur Kosteneinsparung verwertbar sind. Nur die reinen Abrechnungsdaten sollen übertragen werden“, schlägt Verbandsjurist Amaya vor. „Denn wir wollen nicht den gläsernen, sondern den mündigen Eigentümer“, so Prof. Dr. Peter Rasche abschließend.

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