(openPR) Personalisierung Ihrer Webseite in 2012:
Drei Empfehlungen für das Neue Jahr
Von Scott Bave
Sie alle kennen sicherlich diese Geschenklisten, die kürzlich in den Medien kursierten. Zum Beispiel: Die 10 besten Geschenke für Väter, die Kinder ...und so weiter. In einer idealen Welt würden den Käufern die relevanten, genau auf den Punkt treffenden Vorschläge präsentiert werden, wann immer diese eine eCommerce-Seite im Internet besuchen würden. Die meisten Anbieter wissen heutzutage nicht genau, wie sie die aktuellen Wünsche und Absichten ihrer Online-Besucher erkennen können, um diesen in Echtzeit entsprechende Vorschläge (in Form von Produkten oder Informationen) zu machen.
Hier kann der Prozess der Online-Personalisierung ausgesprochen hilfreich sein. Aber wie funktioniert dies? Was muss ich tun, um dies zu implementieren?
Die Antwort ist das „Adaptive Web“: Man offeriert den Kunden das, was sie wollen und dann, wenn sie es benötigen!
Das Problem besteht darin, wie die meisten Anbieter die Personalisierung handhaben. Sie verlassen sich zu sehr auf bisheriges Kaufverhalten und alte Nutzerprofile. Sie personalisieren basierend auf dem, was der Kunde in der Vergangenheit getan hat und nicht auf dem, was er jetzt tut oder vorhat zu tun. Diese Strategie schlägt z.B. bei den Weihnachtseinkäufen meistens fehl, da der Kunde für andere Leute einkauft. So haben vergangene Einkäufe hier überhaupt keine Relevanz. Weihnachtseinkäufe sind die Antithese der Personalisierung. Wenn Sie gerne Schuhe mögen und viele Schuhe kaufen, kann diese Information dem Anbieter nicht helfen, Ihnen die Seite zu personalisieren, wenn Sie nach Sportkleidung für Ihre Kinder suchen.
Die Weihnachtszeit, ist die Zeit, in der Personalisierung am Schwersten fällt, aber sie ist auch die Zeit, in der am meisten Umsatz gemacht wird, wenn man die Personalisierung richtig leitet. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich dieses Szenario verändern wird, und es den Anbietern leichter gemacht wird, ihren Kunden, genau das zu zeigen, was sie im Moment sehen wollen, während sie ihre Seite besuchen. Hier sind drei Vorschläge, wie Sie in 2012 die Personalisierung zum Nutzen Ihres Kunden und auch Ihrer Konversionsraten optimieren können:
1. Personalisierung aufgrund des aktuellen Besucherverhaltens:
Um Einkäufer mit relevanten Produktempfehlungen zu personalisieren, sollte man beobachten, was die Besucher aktuell und in Echtzeit tun. So können wir beispielsweise sehr viel über die Absichten eines Besuchers heraus finden, wenn wir uns anschauen, welchen Suchbegriff er/sie eingibt, wo er/sie sich auf der Seite wie lange aufhält und andere Verhaltensweisen. Der Anbieter für Outdoor-Ausrüstung Urban Outfitters setzt eine verhaltensbasierende Personalisierung für seinen Onlineshop ein, weil die aktuellen Einkäufe der Kunden meist nicht mit deren vergangenen Einkaufsverhalten übereingestimmt haben. Zum Beispiel: Ein Kunde, der im Juni modische Shorts gekauft hat, wird im November nach völlig anderen Produkten suchen, etwa Ski- oder Cordhosen. Urban Outfitters, Altrec.com, s.Oliver und andere waren so in der Lage, die Besucherfrequenzen im zweistelligen Prozentbereich durch verhaltensbasierende Personalisierung Ihrer Onlineshops zu steigern.
2. Größerer Fokus auf Multi-Channel-Ansätze:
Bis vor wenigen Jahren hatten Online-Kunden nur wenige Kontaktflächen zu ihren Anbietern: Internetseiten und eMail. Heute ist die Zahl der Kontaktmöglichkeiten weitreichend: Chats, mobile Apps, Tablet PCs, soziale Netzwerke usw. Wenn Personalisierung in 2012 erfolgreich sein soll, müssen sich die Empfehlungen relevanter Produkteangebote oder relevanter Informationen quer durch alle Kontaktebenen ziehen, um positive Auswirkungen auf den Kunden auszuüben. Wenn ein Interessent eines Elektronik-Anbieters auf seinem Smart-Phone eine Nachricht über Computer-Spiele erhält, in seiner eMail aber Kühlschränke angeboten bekommt, werden die beiden Empfehlungen wenig Erfolg haben.
3. Mobile, soziale und lokale Kommunikationen werden sich weiter verstärken:
Bereits heutzutage sind umfangreiche Datenmengen über potenzielle Kunden verfügbar, die sowohl -.mobile und soziale Medien nutzen. Aber es gibt noch viel zu tun in Bezug auf das Auswerten und die Verwendung dieser Daten. Beispielsweise: Mehr und mehr Leute sind bei Facebook online, während sie sich durch verschiedene Websites klicken. Die Anbieter werden neue Personalisierungs-Optionen erstellen müssen, um der Bedeutung der sozialen Netze gerecht zu werden.
Soweit noch nicht geschehen, werden in diesem Jahr alle Anbieter von Personalisierungs-Lösungen herausfinden, wie man aus den Angeboten der sozialen Netze die besten und wichtigsten Informationen filtert und diese dann mit den Absichten und Interessen des potenziellen Käufers in Deckung bringt. Auch das Thema Geo-Location fließt in diesen Prozess mit ein. So läßt sich durch intelligente Geo-Positionierungs-Algorithmen das geografische Umfeld eines Käufers ermitteln, was wiederum dem Anbieter helfen kann, die Personalisierung der Angebote zu optimieren. Gerade in der Modebranche ist das von wesentlicher Bedeutung: Der Geschmack in Großstädten ist ein anderer, als in ländlichen Gebieten. Man kann also davon ausgehen, dass man mehr Forschung und Kreativität der Anbieter in Bezug auf diese Kanäle und die damit verbundenen Daten sehen wird, um die Online-Erfahrung für den Käufer noch zielgerichteter zu gestalten.
Die Weihnachtszeit, zeigte deutlich, welchen Herausforderungen sich die Anbieter in Bezug auf personalisierte Kaufempfehlungen stellen müssen. An Weihnachten 2012 werden Online-Anbieter mit den bis dahin weit verbreiteten und verbesserten Personalisierungs-Algorithmen einen höheren Beitrag zum positiven Online-Shopping-Erlebnis liefern können und damit zu mehr Kunden-Zufriedenheit beitragen.
Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte: www.baynote.com




