(openPR) Bochum. „Wenn in einer Kleinstadt viele bunte Jugendkulturen vorhanden sind, dann haben es Neonazis schwer“, so Klaus Farin, freier Autor, Journalist und Gründer des Archivs der Jugendkulturen auf der Internetseite des bundesweiten Campus Magazins UNICUM. Kein 13-Jähriger, der eine Clique suche, komme von sich aus auf die Idee, sich den Rechten anzuschließen, so der Experte.
Farin fordert: „Die bunten Jugendkulturen müssen stärker unterstützt werden. Es ist ein riesiger Skandal, dass Skater, Rapper oder Punks als viel schlimmer angesehen werden als Nazis.“
Im Archiv der Jugendkulturen wird aufgeklärt, nicht nur bei den Jugendlichen: „Bei den Erwachsenen muss das Bewusstsein gestärkt werden, dass nicht jeder Emo selbstmordgefährdet ist, Grufties keine Friedhofsschänder sind, Black Metaler keine Satanisten und Skins auch links sein können.“
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