(openPR) QR Codes (Abkürzung für Quick Response Code) wurden 1994 von Toyota zur Markierung von Baugruppen im Logistikbereich entwickelt und im Jahr 2000 erstmals als ISO-Standard definiert.
Heute sind die quadratischen Matrizen fester Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Bereits im Jahr 2007 führte die Zeitung “ Welt Kompakt“ QR Codes zur Verknüpfung von Print- und Online-Medien ein. Aktuell sind sie als Fahrplanauskunft im öffentlichen Personen Nahverkehr, als Einkaufzettel, als mobile Visitenkarte oder als mobiles Ticket ständig präsent.
Insbesondere im Bereich der Werbung wird die Medienkonvergenz, also die Verknüpfungen verschiedener Kommunikationskanäle, für den Abruf zusätzlicher Informationen wie zum Beispiel Webseiten oder Produktvideos, für Gewinnspiele sowie den direkten Download von Apps erfolgreich umgesetzt.
Für den Einsatz der kleinen Bildchen spricht deren Lizenzfreiheit, einfache Erzeugung sowie die hohe Fehlertoleranz. Ein Code kann auch dann noch erfolgreich gelesen werden, wenn bis zu 30 % seiner Oberfläche zerstört worden sind. Diese Eigenschaft macht ihn besonders für den Einsatz im industriellen Bereich attraktiv. Zusätzlich ist es so möglich, die Codes individuell durch einen Schriftzug oder ein Firmenlogo zu gestalten.
Aus Sicht der tarienna GmbH sind QR Codes der Schlüssel im Bereich des technischen Service und Kundendiensts. Durch das „mobile Tagging“, die Verknüpfung von physischen Objekten mit orts- oder kontextbezogenen Informationen und Diensten, werden dem Fachmann sowie dem Kunden bei einer Wartung oder erneuten Einrichtungen wichtige Informationen direkt auf dem Display seines mobilen Gerätes bereitgestellt: etwa zur Diagnose von Sensor- oder Fehlermeldungen, Wartungsanweisungen sowie Datenblätter und Kontaktdaten.
Der Vorteil liegt auf der Hand: die Zeit zur Beschaffung aller relevanten Informationen im Wartungsfall wird extrem verkürzt, die Qualität der durchgeführten Arbeiten steigt und die Ausfallzeit bis zur Fehlerbehebung wird minimiert.
Die erfolgreiche Umsetzung von QR Codes im Servicebereich lässt sich anhand der folgenden kleinen Geschichte belegen.
Ein mittelständisches Unternehmen, welches hochwertige Produkte herstellt und gleichzeitig extrem großen Wert auf den Kundenservice legt, erhielt von einem seiner treuesten Kunden einen telefonischen Hilferuf. Ein Gerät war ausgefallen und es drohte der komplette Produktionsstillstand.
Das Unternehmen, welches für die Verlässlichkeit seiner Produkte und den schnellen Service bekannt ist, kümmerte sich sofort um dieses Problem. Schließlich wollte man das Vertrauen des Kunden nicht enttäuschen.
Unglücklicherweise stellte sich heraus, dass der genaue Gerätetyp dem Kunden nicht bekannt war und die Dokumentationen in der Hektik der Situation nicht gefunden wurde. Ein Servicemitarbeiter des Unternehmens, der sich laut Planung in der Nähe des Kunden befinden müsste, konnte erst zu einem späteren Zeitpunkt telefonisch erreicht werden.
Endlich beim Kunden angekommen, erkannte der Servicemitarbeiter sofort den aufgetretenen Fehler, war jedoch nicht in der Lage umgehend zu helfen, da ausgerechnet das für diese Maschine notwendige Ersatzteil nicht zur Standardausstattung des Servicefahrzeuges gehörte.
Die Situation spitzt sich weiter zu und konnte gerade noch in letzter Sekunde, nach mehrmaligen verzweifelten Anrufen des Kunden und einem erneuten Besuch des Servicemitarbeiters gelöst werden.
Da sich ähnliche Szenarien nicht nur einmal sondern mehrmals pro Monat ereigneten, suchte das Unternehmen nach einer Lösung die Informationen zu den Geräten schnell, vollständig und aktuell abrufbar zu machen, dadurch die Zufriedenheit der Kunden als auch der Servicemitarbeiter zu verbessern und schließlich die notwendigen Zeitaufwände und Wege zu optimieren.
Heute ist an jedem ausgelieferten Gerät ein QR Code eingraviert, welcher mit einem Smartphone gescannt werden kann und sowohl das Produkt selbst als auch den Kunden mit allen notwendigen Informationen identifiziert. Zusätzlich ermöglicht die eigens entwickelte App die Übermittlung von Serviceaufträgen und eine dynamische Verteilung von Ersatzteilen. Mithilfe dieser, für das Unternehmen bedeutsamen Lösung wurden die Serviceprozesse im hohen Maße verbessert und der Nutzen für die Kunden extrem gesteigert.













