(openPR) Erste Ergebnisse und das Depressionsbarometer zum Anfassen
Berlin. Das Management Zentrum Witten der Universität Witten/Herdecke und die Story Dealer von EXPEDERE, Berlin, präsentieren einen ersten Zwischenbericht zur Gemütslage der Nation und stellen ein reales überdimensionales Depressionsbarometer auf.
Das Deutsche Depressionsbarometer ist nun zwei Monate online.
Zeit, um ein Resümee zu ziehen: Das erste Ergebnis, das sich aus der hohen Resonanz auf die Befragung im Internet ableiten lässt ist, dass die Ausgangsthese „Deutschland leidet an einer kollektiven Depression“ nicht nur den Nerv der Zeit getroffen hat - was über 60 Zeitungsartikel und zahlreiche Berichte in Hörfunk und Fernsehen dokumentieren-,
sondern auch viele Menschen mobilisiert. Unter anderem auch unseren Bundeskanzler, der auf die ewige Schlechtrederei in unserem Land zunächst mit dem Titelblatt des „Economist“ und später durch einen energischen Appell im Fernsehduell mit Angela Merkel reagierte.
Doch der Kanzler ist nicht alleine, über 75.000 Menschen haben die Wichtigkeit des Themas erkannt und die acht Fragen des Depressionsbarometers zur persönlichen Befindlichkeit im Internet beantwortet. Der Mittelwert aller ausgewerteten Ergebnisse liegt bei 33,1 Punkten, einem Wert der nahe an der Grenze zu einer unter Umständen
bedenklichen Verstimmung liegt (40 Punkte) und fast doppelt so hoch ist, wie der Wert, der bei gesunden Kontrollpersonen gemessen wurde (17 Punkte). Hierzu Prof. Fritz B. Simon, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Depressionsbarometers:
„Das Zwischenergebnis zeigt, dass die gefühlte Situation der Menschen und die Erwartungen an die Zukunft in Deutschland tendenziell negativ sind, was sich natürlich auch auf die Investitionsbereitschaft der Menschen auswirkt“.
Eine weitere Erkenntnis der Befragung möchten wir Ihnen bereits jetzt verraten:
Die glücklichsten Deutschen sind Männer über 60 Jahre. Die Unglücklichsten sind Frauen über 60 Jahre. Alle weiteren Ergebnisse, wie beispielsweise der Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Depression oder die Korrelationen zwischen bestimmten gesellschaftlichen Ereignissen und den Entwicklungen des Depressionsindexes, erfahren Sie bei der Präsentation unseres offiziellen Zwischenberichtes auf der
Pressekonferenz, am Donnerstag dem 15. September, 11.00 Uhr
im Grünen Salon der Berliner Volksbühne, Linienstraße 227, 10178 Berlin,
zu der wir die Medienvertreter herzlich einladen. Dort wird auch das über drei Meter große Depressionsbarometer enthüllt, das Ihnen die Deutsche Stimmungslage hautnah vor Augen führt. Dieses reale Depressionsbarometer wird zwischen dem 15. und 21. September 2005 den Tagesindex der Stimmungslage in Deutschland abbilden und jeweils täglich um Punkt 18.00 Uhr aktualisiert werden.
Weitere Informationen:
Andreas Szankay - Tel.: 030 / 24 62 84 11









