(openPR) Wurzen, 05.01.2012. Der Wurzener Softwarehersteller C-Informationssysteme macht die Softwarelösung C-Logistic fit für „grüne Logistik“. Neben der integrierten CO2-Berechnung können im Modul Fuhrparkmanagement nun Hybridfahrzeuge verwaltet werden.
Die Speditions- und Logistiksoftware C-Logistic des Wurzener Softwareherstellers C-Informationssysteme geht mit der Integration eines CO2-Rechners einen großen Schritt in Richtung „grüne Logistik“. Schadstoffemissionen, insbesondere die so genannten Treibhausgase wie CO2 sind in zunehmendem Maße ein Thema in allen Medien. Politiker debattieren, Arbeitsgruppen beraten und Online-Emissionsrechner schießen wie Pilze aus dem Boden. Lösungen anzubieten gehört zum „guten Ton“, auch wenn der Praxisnutzen gering ist – vom Nutzen für die Umwelt ganz zu schweigen.
Alles schaut auf die Transportbranche – nur die hat ganz andere Sorgen und ist kaum darauf erpicht, nach Autobahn-Maut, Lenkzeiten-Reglement und anderen verschärften Rahmenbedingungen sich freiwillig weitere Pflichten aufzuerlegen. „Wenn wir die Logistiker begeistern wollen, etwas für die Umwelt zu tun, dann darf damit kein großer zusätzlicher Aufwand verbunden sein“, weiß Mario Sperling, Geschäftsführer der C-Informationssysteme GmbH.
Dabei ist es gar nicht so abwegig: 2012 tritt die Norm DIN EN 16258 zur CO2 Berechnung von Transportdienstleistungen in Kraft. Ab Mitte 2013 müssen Transporteure in Frankreich den mit der Dienstleistung verbundenen CO2 Ausstoß auf Angeboten und Rechnungen ausweisen.
Es ist also nicht damit getan, die Schadstoffausstöße einzelner Touren zu ermitteln, diese müssen bis auf das Packstück heruntergebrochen und gespeichert werden, um daraus später die auf den jeweiligen Kunden bzw. den Auftrag entfallende CO2 Menge summieren und ausweisen zu können. Das wichtigste aber ist: Das ganze muss automatisch funktionieren. „Niemand setzt sich abends an den Rechner, um im Internet einzeln die Daten von vielleicht 60 Touren pro Tag einzutippen, die Emissionen berechnen zu lassen und sich die Daten aufzuschreiben“, ist sich Sperling sicher.
Die Software C-Logistic integriert die Emissionsberechnung in die Entfernungsermittlung – eine Routinehandlung für jeden Disponenten. Genutzt wird eine TÜV zertifizierte Berechnung, die nicht nur CO2 speichert, sondern alle Treibhausgase und Schadstoffe pro Tour ermittelt. Als Berechnungsgrundlage dient hierfür eine Datenbank des Handbuchs für Emissionsfaktoren, kurz HBEFA. Die Emissionen lassen sich kundenspezifisch auswerten und z. B. auf Rechnungen drucken. Aber auch jede andere sinnvolle Auswertung ist möglich: über den Fahrzeugbestand, das Gesamtunternehmen, eine bestimmte Strecke oder einen definierten Zeitraum. Einmal eingestellt, steht die Funktion dem Spediteur automatisch zur Verfügung. Ab sofort enthalten Rechnungen, Frachtbriefe oder andere Dokumente verlässliche Schadstoffangaben – für einen oder für alle Kunden – ganz wie gewünscht.
„Die Schadstoffe werden im Emissionsrechner nicht nur in Gramm pro Kilometer, sondern zusätzlich auch in der transportrelevanten Einheit Gramm pro Tonnenkilometer ermittelt.“, hebt Sperling hervor. Dadurch spiegeln sich eine hohe Qualität der Planung und eine optimale Auslastung der Fahrzeuge in einer niedrigeren CO2 Belastung wider. Anderenfalls wäre eine Leerfahrt auf dem Papier umweltfreundlicher als eine mit voller Beladung – genau so sollte es nicht sein!
Natürlich wird mit einer Berechnung kein einziges Gramm CO2 eingespart. Aber mit C-Logistic kann sich der „grüne“ (weil schadstoffarm fahrende) Logistiker bereits heute positiv vom Wettbewerb abheben und ist für künftige gesetzliche Anforderungen gerüstet. C-Logistic bleibt hier aber nicht stehen. Getreu dem international anerkannten Motto „Reduzieren – Kompensieren – Vermeiden“ wird es in der nächsten Ausbaustufe möglich sein, den CO2 Ausstoß durch „grammgenaue“ Investitionen in akkreditierte Projekte zur CO2 Reduzierung zu kompensieren und so den Kunden einen CO2 neutralen Transport anbieten zu können. Wir dürfen gespannt sein, wann der erste Logistiker dies für seinen gesamten Fuhrpark umsetzt und sich so die Plakette „Wir fahren klimaneutral“ anheften kann.
Neben der Integration des Emissionsrechners lassen sich in der neuen Version von C-Logistic umweltfreundliche Hybridfahrzeuge pflegen. Um die technischen Eigenschaften softwareseitig abzubilden, wurde das Modul Fuhrparkmanagement um hybridspezifische Funktionen erweitert.













