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RZD: Vertrag mit Siemens über acht neue Sapsan-Züge

20.12.201119:10 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: RZD: Vertrag mit Siemens über acht neue Sapsan-Züge
Peter Löscher und  Wladimir Jakunin nach der Vertragsunterzeichnung in Moskau
Peter Löscher und Wladimir Jakunin nach der Vertragsunterzeichnung in Moskau

(openPR) München/Moskau, 20.12.2011 – Die Russische Eisenbahn (RZD) vergab gestern einen neuen Auftrag für die Lieferung von acht Hochgeschwindigkeitszügen des Typs Velaro RUS („Sapsan") aus dem Hause Siemens. Zusätzlich wurde der Münchner Konzern mit der technischen Wartung für den Zeitraum von 30 Jahren beauftragt. RZD-Präsident Wladimir Jakunin und der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG Peter Löscher unterzeichneten am Montag in Moskau den Vertrag. Das Gesamtvolumen des Auftrags für die Lieferung von acht Zügen und deren Instandhaltung beträgt 600 Millionen Euro. Die Züge werden im Siemens-Werk Krefeld produziert. Die Auslieferung ist für den Januar 2014 geplant.



Sapsan-Züge auch auf weiteren Strecken in Russland denkbar
„Ich möchte mich bei der Unternehmensführung von Siemens sowie bei der gesamten Arbeitsgruppe für die geleistete Arbeit bedanken. Die acht Hochgeschwindigkeitszüge „Sapsan“, die zwischen Moskau und St. Petersburg verkehren, sind mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil der gesellschaftlichen Infrastruktur der beiden Städte. Wir sind stolz darauf, dass die Züge zu 99,6 Prozent pünktlich nach Plan fahren. Die neuen Züge werden ebenfalls auf der Strecke Moskau – St. Petersburg zum Einsatz kommen, da an den bestehenden „Sapsan“-Zügen vorbeugende Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Sobald die russische Regierung über die Erweiterung des High-Speed-Verkehrs entschieden hat, können die neuen Züge auch auf anderen Strecken eingesetzt werden“, erklärte Jakunin.

Hohe Wirtschaftlichkeit beim Top-Modell für High-Speed-Züge
Das Modell „Velaro RUS“ („Sapsan") basiert auf der Siemens-Plattform Velaro, die derzeit als eines der weltweit erfolgreichsten Modelle für Hochgeschwindigkeitszüge gilt. Die Züge sind für extreme Witterungsverhältnisse mit Temperaturen zwischen minus 40 und plus 40 Grad Celsius ausgelegt. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und ein reibungsloser Betrieb wurden bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Die acht neuen Züge, die jeweils zehn Waggons führen, werden zwischen den Metropolen Moskau und St. Petersburg eingesetzt. Damit soll die hohe Nachfrage auf der Strecke bedient werden.

Ein „Sapsan“-Zug mit 10 Waggons ist 250 Meter lang und bietet Platz für 604 Passagiere. Eine Besonderheit besteht in der Option, durch doppelten Betrieb mit 20 Waggons die Länge auf 500 Meter und die Auslastung auf 1208 Passagiere zu erhöhen. Die Züge werden über zwei zusätzliche Zonen der Ersten Klasse sowie über eine VIP-Zone mit besonderem Komfort verfügen. Darüber hinaus werden alle Zugwagen mit Internet-Anschlüssen ausgestattet.

Die ersten acht nach Russland gelieferten „Sapsan“-Züge verkehren seit Ende 2009 zwischen Moskau – St. Petersburg und Moskau – Nischni Nowgorod mit einer Geschwindigkeit von 250 Stundenkilometern. Seit Einführung der Hochgeschwindigkeits-züge nutzten rund fünf Millionen Fahrgäste die schnelle Verbindung. Die Instandhaltung für die nunmehr 16 „Sapsan“-Züge wird im Depot St. Petersburg - Moskovskoe ("Metallostroj") erfolgen.


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Die Entwicklungsstrategie der Russischen Eisenbahn für den Schienenverkehr bis 2030 sieht den Bau neuer Eisenbahnlinien, die Weiterentwicklung der Infrastruktur und den Austausch des Fahrzeugbestandes vor. Ein Schwerpunkt ist die Entwicklung von Schnell- und Hochgeschwindigkeitszügen für den Transit- und Reiseverkehr. Oberstes Ziel ist die Integration in das internationale Transportnetzwerk und in die Ost-West-Korridore. Zur Aufwertung der Fahrzeugflotte setzt die Russische Eisenbahn auf den Erwerb von Technologie und Ausrüstung von führenden internationalen und russischen Herstellern. Die geplanten Investitionen belaufen sich auf etwa 300 Milliarden Euro.

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