(openPR) Weltweit wächst der online-Handel dynamisch. Diese Entwicklung setzt sich langfristig fort, jedoch bedarf es einer schlüssigen Strategie, um hieran zu partizipieren. Chris Anderson beschrieb in seinem vielbeachteten Buch mit dem Titel „The long Tail“ die Erfolgsprinzipien neuer, digitaler Geschäftsmodelle: mache alles verfügbar und hilf mir es zu finden! Die Umsetzung dieser Prinzipien entscheidet über Erfolg oder Scheitern im digitalen Business. Ein Händler, der sich zum Einstieg in das e-Commerce entschließt, sollte zunächst einmal die eigenen Voraussetzungen prüfen. Welche Kompetenzen benötigen wir? Wie können die Prozesse rationell und rechtssicher gestaltet werden? Wie kann ein wirksamer Mediaplan umgesetzt werden? Was muss investiert werden? Welche technische Plattform sollte ich wählen?
Eine Strategie für den online Handel sollte dem Grundsatz, dass neue Herausforderungen auch neue Antworten erfordern, gerecht werden! In der kritischen Markteintrittsphase geht es vor allem darum, das neue Angebot bekannt zu machen. Für diesen Zweck steht ein ganzes Bündel von Werbemaßnahmen zur Verfügung. Während die klassische online-Werbung in Form von Banner-Kampagnen die Gefahr hoher Streuverluste birgt, kann die Suchwort-Werbung gezielt potenzielle Käufergruppen auf der Suche nach dem passenden Angebot abholen. Ebenfalls interessant sind „Affiliate-Netzwerke“, die darauf abzielen, Umsatz durch die Platzierung kontextbezogener links zu generieren. Hier hängt der Erfolg vor allem von der Qualität der Partnerseiten ab. Eine breit gestreute Platzierung von links birgt die Gefahr der Abwertung des eigenen Angebots im Suchmaschinen-Ranking. Neue Werbeformen wie das Empfehlungsmarketing sind dazu geeignet, gezielt Neukunden zu gewinnen. Der Erfolg dieser Maßnahme hängt in hohem Maß von der Glaubwürdigkeit der Botschaft ab. Noch präziser ist das Social Media Marketing, da hier bestehende Beziehungen für eine persönliche Ansprache genutzt werden.
Die größten Kostenpositionen im online Handel sind Frachten und die Content-Pflege. Ebenfalls relevant sind der Marketing-Aufwand, Auswertungskosten, Kommissionierung und Prozesskosten.
Ein wesentliches Augenmerk ist schließlich auf die Schnittstellen des online-Angebots zu legen. Dies bedeutet, dass Bestandsdaten des ERP im online-shop genutzt werden müssen und Bestell- und Abwicklungsdaten des online-shops im ERP abzubilden sind. Weitere Aspekte sind die Sicherheit von shop-Transaktionen, Bezahlsysteme und ein wirksames Controlling.
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass das e-Commerce attraktive Wachstumschancen bietet, die aber nur genutzt werden können, wenn eine schlüssige Strategie verfolgt wird. Dr. Ackermann Consulting & Interim Management berät und begleitet Interessenten bei der Umsetzung der e-Commerce Strategie.











