(openPR) Auf den Automessen sind sie die Stars der Hersteller und längst auch echte Publikumsmagneten: Die Rede ist von Elektroautos, die ihr Öko-Image längst abgelegt haben und in jedweder Form zu finden sind. Vom Kleinstwagen wie dem Smart electric drive über Viersitzer für die Stadt wie den Peugeot iOn, den größeren Nissan Leaf oder den Opel Ampera bis zum Audi e-tron Elektrosportwagen. Einige sind bereits auf dem Markt oder werden in den nächsten 12 Monaten bestellbar sein, die meisten Modelle sind aber immer noch reine Studien oder Forschungsfahrzeuge. Doch woran liegt es? Wenn man das größte Hindernis den Durchbruch des Elektroantriebs sucht, findet man es ganz klar in der Batterie.
Die Batterie ist das aktuell größte Problem für die Einführung von Elektroautos, denn sie ist sehr teuer, sehr schwer und die Reichweite ist stark begrenzt (meist rund 160 km). Kostspielig ist sie, da für ihre Produktion teure Materialien wie etwa das zu den seltenen Erden gehörende Lithium benötigt werden. Da man für den Antrieb eines Elektroautos eine große Menge elektrische Energie speichern muss ist sie zudem groß und schwer. Und trotzdem liegt die Reichweite der meisten heutigen Modelle nur bei einem Bruchteil der eines sparsamen Benziners oder Diesels. Eine Möglichkeit ist daher die Verbesserung bekannter Batterietechnologien (mehr Kapazität, kompaktere Bauweise,...) gesehen, eine völlig andere sit die Entwicklung von etwas völlig Neuem. Diesen Weg geht Per-Ivar Sellergren, Senior Research & Development Engineer bei Volvo, der im Rahmen einer Kooperation von Volvo und dem Imperial College London an einem visionären Projekt arbeitet.
Die patentierte Erfindung an der geforscht wird ist eine Karosserie aus aktivierten Kohlefaser-Struktur, die mit Lithium und anderen “geheimen” Materialien kombiniert wurde. So könnten Karosserieteile wie Autotüren, Motorhaube oder Kotflügel in der Zukunft selbst Strom speichern und ein zusätzliches Batteriesystem überflüssig machen. Im Interview mit dem Grüne Autos Magazin erklärt Sellergren das Konzept, gibt einen kurzen Überblick zum Entwicklungsstand und beantwortet weitere Fragen zur Elektromobilität.
Das ausführliche Interview zur Karosserie als Batterie ist hier zu finden:
http://www.grueneautos.com/2011/12/interview-mit-per-ivar-sellergren-leitender-ingenieur-bei-volvo-und-erfinder-einer-karosserie-die-strom-speichern-kann/













