(openPR) Kaum ist die Heizperiode angebrochen, klettern die Preise für Öl und Gas munter nach oben. Umweltfreundlich heizen und auch noch preiswert dazu – dieser scheinbare Widerspruch lässt sich unkompliziert mit Holzpellets in die Tat umsetzen.
„Im Gegensatz zu den in jeder Heizperiode ansteigenden Preisen für fossile Energie befindet sich der Pelletpreis auf einem stabil niedrigen Niveau. Im November 2011 z. B. betrug der Durchschnittspreis in Deutschland nach Erhebung des Deutschen Energieholz- und Pellets-Verbandes (DEPV) 235,99 Euro“, weiß Matthias Ziegler, Geschäftsführer der Thermospan-Holzwerke im Oberpfälzer Plößberg. Dort wird das in den umliegenden Sägewerken in Mengen anfallende Sägemehl zu Holzpellets verarbeitet. Unter hohem Druck wird das naturbelassene Material durch Stahlmatrizen gepresst. Bei diesem Vorgang verbindet das im Holz enthaltene Lignin die feinen Holzspäne zu stabilen Pellets. Die Qualität von Holzpellets wird in Deutschland durch DIN plus 51731 garantiert. „Unsere Thermospan-Holzpellets entsprechen zusätzlich dem Zertifikat EN Plus A1, welches die europäischen Normen erfüllt“, so Matthias Ziegler weiter. Qualität bedeutet bei Pellets z. B. hohe Abriebfestigkeit, einen Restfeuchtegehalt von unter 10 Prozent sowie einen niedrigen Aschegehalt von weniger als einem halben Prozentpunkt.
44 Prozent günstiger als Heizen mit Öl
Holzpellets stellen eine preiswerte Alternative zu fossilen Energieträgern dar und liegen im langfristigen Durchschnitt günstiger als vergleichbare Brennstoffe. Zudem sind die Preise geringeren Schwankungen unterworfen als bei Heizöl oder Erdgas. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets kostet derzeit runde 4,80 Cent, ein Kilogramm der Pellets 0,24 Euro. Damit ist das Heizen mit Pellets aktuell 44 Prozent günstiger als mit Heizöl und rund 30 Prozent günstiger als mit Erdgas.
Auch die Umwelt freut sich über Pellets, das Gleichgewicht des CO2-Kreislaufs bleibt erhalten. Holzpellets verbrennen CO2-neutral - nur die Menge an Kohlendioxid wird – im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen - abgegeben, die der Baum vorher aufgenommen hat. Weiter erspart beispielsweise der Austausch Öl- gegen Pelletheizung bei einem Einfamilienhaus der Umwelt pro Jahr ca. fünf Tonnen CO2-Belastung. Holzpellets verbrennen zudem nahezu restlos – pro Tonne fallen gerade mal fünf Kilogramm Asche an, die bedenkenlos über den Hausmüll entsorgt oder als Dünger im Garten eingesetzt werden können.











