(openPR) Eine Sammlung von Quellen erzählt vom Ersten Weltkrieg, vom Alltag im Ausnahmezustand, womit das Leben jenseits der Friedensjahre, jenseits auch der darin gültigen Normen, Werte und Sinnbezüge gemeint ist. In den Texten des Buches „Lebenswelten im Ausnahmezustand“ spiegeln sich die Erfahrungen von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Kindern und Jugendlichen, von Leuten unterschiedlichster Profession und Herkunft, von Versehrten und Hinterbliebenen. Berichtet wird von Hoffnungen und Illusionen ebenso wie von Enttäuschung und Not. Dabei werden Strategien sichtbar, mit denen man sich gegen die Zumutungen einer aus den Fugen geratenen Welt zu wappnen sucht. So wird das Außergewöhnliche alltäglich: in den Schützengräben und auf den Schlachtfeldern ebenso wie zu Hause in den Städten und Dörfern.
Zum Buch:
Jens Flemming / Klaus Saul / Peter-Christian Witt (Hrsg.)
Lebenswelten im Ausnahmezustand
Die Deutschen, der Alltag und der Krieg, 1914-1918
Unter Mitarbeit von Simona Lavaud
2011. 368 S.
Zivilisationen & Geschichte. Bd. 16
Herausgegeben von Ina Ulrike Paul und Uwe Puschner
ISBN 978-3-631-63037-2 gebunden
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