(openPR) Wismar, 21. November 2011: Für die Förderung von Pelletheizungen gelten seit diesem Herbst neue Regelungen. Die Mittel werden nur dann von der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bereitgestellt, wenn die neue Heizungsanlage über eine Umwälzpumpe, die die Anforderungen der Effizienzklasse A erfüllt, verfügt.
Eine hocheffiziente Umwälzpumpe wird durch das Energielabel A gekennzeichnet. Sie besitzt einen Motor, der sehr sparsam arbeitet. Für Eigenheimbesitzer ein Vorteil: Der Stromverbrauch wird enorm verringert. Im Vergleich zu herkömmlichen Pumpen verbraucht eine Hocheffizienzpumpe bei gleicher Pumpleistung zwischen 70 und 80 Prozent weniger Strom. Vor dem Einbau sollte jedoch der Heizungsbauer gefragt werden, ob die neue Pumpe auch zum Heizkessel passt.
Durch die Funktionsweise der Umwälzpumpe spart der Verbraucher nicht nur Strom, sondern auch Wärmeenergie. Das Prinzip ist ganz einfach: Die Pumpe erkennt anhand des Wasserdrucks in der Leitung, welche Pumpleistung aktuell erforderlich ist, damit alle Heizkörper ausreichend mit Wasser versorgt werden. Die Pumpe passt sich den veränderten Druckverhältnissen an. Zu Tages- und Nachtzeiten, in denen wenig Wärme benötigt wird, schaltet sich die Pumpe zurück bzw. ganz ab. So wird nur die Wärme umgewälzt, die auch wirklich verbraucht wird.
Die höheren Anschaffungskosten für eine effiziente Umwälzpumpe amortisieren sich laut Bayerischem Landesamt für Umwelt nach zwei bis vier Jahren.
Ebenfalls Voraussetzung für eine Fördermittel-Zusage ist der hydraulische Abgleich der gesamten Heizungsanlage. Er bewirkt, dass nur die Wärmemengen an die Heizkörper abgegeben werden, die tatsächlich benötigt werden. Hierbei spielt unter anderem die Entfernung der Heizkörper zum Kessel eine Rolle. Die Heizungsanlage wird optimal reguliert. Das hilft, Energie zu sparen.
Den hydraulischen Abgleich nimmt der Heizungsmonteur vor.
Hintergrund
Die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) fördert im Zuge des Marktanreizprogrammes Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die Förderung erfolgt nach den Richtlinien der Bafa vom 11. März 2011.
Der Heizungssanierer erhält für den Einbau eines Pelletkessels mit neu errichtetem Pufferspeicher 2500 Euro; für einen Pelletkessel mit einer Leistung von 5 KWh bis 100 KWh gibt es 2000 Euro.
Weitere Informationen unter: www.bafa.de.









