(openPR) ‚XTal Focus Station‘ ist ein neues modulares System zur Darstellung, Analyse und Auswertung von Proteinkristallen
Das System verfügt über viele Konfigurationsmöglichkeiten, von Niedrigdurchsatz- oder Einstiegsforschungsanwendungen bis hin zu Wirkstoffentwicklungsprogrammen mit hohem Durchsatz. ‚Xtal Focus‘ ist in der Lage, 24 bis 1024 Platten unter kontrollierter Atmosphäre zu verwalten. Dabei kann die Datenbank relevante Informationen von tausenden Bildern speichern, wie beispielsweise chemische Stoffe, Strukturen, Proteinproben und Auswertungen. Durch die Verwendung des ‚Extended Depth Focus‘ erhalten Forscher eine optimierte Bildqualität der Kristalle.
Explora Nova ist ein auf wissenschaftliche Bildgebung spezialisiertes französisches Unternehmen. Das System ‚Xtal Focus‘ wurde in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg und dem Max-Plack-Institut in Martinsried entwickelt.
‚XTal Focus‘ stellt automatisch Kristallisierungsexperimente dar und ordnet den Bildern die jeweiligen Kristallisierungsbedingungen zu. Darüber hinaus erstellt das System eine Datenbank der chemischen Zusammensetzungen und Kristallstrukturen. Dabei können Ausgangskristallstrukturen auch importiert werden. ‚XTal Focus‘ dient als Schnittstelle zur Visualisierung und zur Auswertung von Kristallen. Mithilfe des Moduls ‚@Consult‘ können Kristalle auch über das Internet visualisiert und ausgewertet werden.
Die Bilderfassung erfolgt mit erweiterter Tiefenschärfe, so dass Kristalle in jeder Tiefe angezeigt werden können. Optional können die Bilder mit mehreren Nachschärfungsverfahren bearbeitet werden. Das System ist in der Lage, jedes motorisierte Mikroskop anzusteuern (aufrecht oder invers, von Leica, Zeiss, Olympus oder Nikon). Das verwendete Bildformat ist JPEG 2000, das moderne Komprimierungstechniken für den Erhalt der Qualität bei gleichzeitiger Verringerung der Datengröße nutzt.
Bildunterschrift:
Das hochauflösende Darstellungssystem ‚Xtal Focus‘ kann jegliche Tropfenexperimente auf den meisten handelsüblichen Trägertypen darstellen. Es vereinfacht die Auswertung und das Reporting sowie experimentelles Design und Projektmanagement.











