(openPR) Gezeigt werden die ruhigen Arbeiten (Bilder, Papierarbeiten und Skulpturen) von Susanne Binsack.
Die Künstlerin wurde 1938 in Königsberg geboren. Nach der Flucht in den Westen lebte sie in Norddeutschland. Durch den Beruf ihres Mannes verbrachte sie 12 Jahre sowohl in Chile, als auch in Brasilien und in den USA.
Ihre Ausbildung zur Malerin erfolgte bei Prof.Hem Schüppel (Bad Homburg v.d.H.), in der Sommer-akademie (Salzburg), in der American University und der Corcoran School of Art (beide in Washington DC). - Da Frau Binsack bereits als Jugendliche mit dem Malen und Zeichnen begann, interessierten die erwachsene Künstlerin die unterschiedlichen Landschaften, die sie bereits kennen lernte bzw. durch ihre Reisen erlebte. Landschaften mit ihren differenten Lichtverhältnissen, Farben und Formen. - Wir erkennen die Formen der Landschaften, der Häuser, der Gegenstände im Stillleben. Da sie aber nicht detailliert ausgearbeitet sind, kann sich der Betrachter auf die ruhigen, oft geometrischen, Farbflächen konzentrieren, die man als „nebeneinander“ liegend empfinden kann – die Räumlichkeit ignorierend. Dabei wird – vor allem in den „Häuser“-Bildern – auch der, eigentlich den Raum anzeigende, Schatten zur (dreieckigen) Fläche und die dunkle Umrandung der gezeigten Elemente wird zur, rein grafischen, Linie. Die Farben sind fein nuanciert und steigern so das Empfinden von Fläche.
Die Figuren aus Speckstein – ein Mineral oder Gestein, dessen Hauptbestandteil aus Talk besteht und das bereits im Alten Orient, in Ägypten, in China und in Skandinavien Verwendung fand, u.a. für Skulpturen – zeichnen sich aus, durch ihre verschiedene Farbgebung, die von der Künstlerin Binsack genutzt wird, um der Formgebung Ausdruck und Nachdruck zu verleihen. Visuell und haptisch erfasst man die harmonische Komposition im Raum, ihre – in sich ruhende – Bewegung. Frau Binsacks Arbeiten sind in Sammlungen des In- und Auslandes vertreten u.a. in der Sammlung Rothschild (USA).











