(openPR) Gehard Wittner (1926 - 1998) zum 85.Geburtstag
Gerhard Wittners Malerei, ist ausschließlich ausgerichtet auf die Wahrnehmung der Farbe und ihre Erfahrung im Bild. Die Betonung des materiellen Charakters der Farbe, der frühen Jahre, beruhigte sich Anfang der 60er Jahre. Dieser Klärungsprozess zugunsten einer Reduzierung der Farbe und einfacher, geometrischer Bildstrukturen vollzog sich in einem relativ überschaubaren Zeitraum weniger Jahre, verlief jedoch mit einer Folgerichtigkeit, die sich in der Rückschau als eine beinahe zwangsläufige Entwicklung darstellt.
Wittner radikalisiert seine Bildsprache durch eine Konzentration auf helle Grau-Töne. Dabei stehen die Wechselwirkungen der Farben im Zentrum seines Interesses, deren subtile Ton- und Helligkeitsabstufungen durch die Bevorzugung ruhiger, relativ kleiner Bildformate gesteigert wird. Wittners Malerei liegt keine konzeptuelle Denkweise im Sinne einer systematischen Untersuchung von Farb/Form-Relationen zugrunde. Vielmehr geht es ihm um eine Intensivierung des Wahr-nehmungsprozesses, der den Betrachter in die Lage versetzt, die im Bild wirksamen Spannungen zu enthüllen.
Die Ausstellung ist zu sehen vom 2.10.(11h) - 30.10.2011, DI+DO: 16-19h, SO: 11-14h unV.
Zur Eröffnung spricht Frau Direktorin Dr.Ulrike Schick vom Museum gegenstandsfreier Kunst / Otterndorf.











