(openPR) Zeit für Winterreifen: Bodenfrost, Reifglätte und erster Schnee machen unsere Straßen unsicherer
Bonn, 15.11.2011 – Am Morgen muss bereits in einigen Regionen Deutschlands Eis gekratzt werden, der Deutsche Wetterdienst meldet in Mittelfranken und der Oberpfalz Tiefsttemperaturen um -5 Grad Celsius, Bodenfrost in der Nacht steigert das Risiko für Unfälle. Umso wichtiger, dass jetzt die Rahmenbedingungen am Auto stimmen. Und es ist höchste Zeit, die Winterreifen aufziehen zu lassen. Laut Statistischem Bundesamt waren im Jahr 2010 etwa zwei Drittel aller Pkw-Unfälle mit Personenschaden, die als Ursache einen technischen Mangel aufwiesen, auf die Bereifung zurückzuführen. Die Einführung der situativen Winterreifenpflicht im Dezember 2010, soll dabei helfen, diese Zahl zu reduzieren. Danach müssen bei winterlichen Straßenverhältnissen Reifen mit M+S-Kennzeichnung und möglichst dem Schneeflockensymbol gefahren werden. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) möchte die Autofahrer darüber informieren, welche Risiken bei der Fahrt mit falschen Reifen auf winterlichen Straßen bestehen.
Winter macht Spaß! Aber nur, wenn man sicher unterwegs ist.
Spaziergänge im ersten Schnee, sonnig-frostige Wanderungen durch spätherbstliche Landschaften, zum Abschluss die Einkehr in ein Gasthaus bei heißer Schokolade und Apfelstrudel – so könnte ein perfekter Familiensonntag im November aussehen. Jedoch nicht, wenn man schon auf der Fahrt zum Ausflugsziel mit dem Auto ins Schleudern gerät oder auf frostiger Straße dem Vordermann auffährt, weil der Bremsweg wegen falscher Bereifung zu lang war. „Tests verschiedener Automobilclubs haben gezeigt, dass der Bremsweg mit Winterreifen auf schneebedeckter Fahrbahn aus 50 km/h etwa um die Hälfte kürzer ist als mit Sommerreifen“, sagt Welf Stankowitz, Referatsleiter Fahrzeugtechnik beim DVR. Bei Winterreifen haben Profil und Gummimischung eine ganz andere Beschaffenheit als bei Sommerreifen. Klar erkennbare Lamellen, zickzack- oder wellenförmige Einschnitte in den Profilblöcken, bilden zahlreiche Griffkanten für den Schnee und sorgen für bestmöglichen Grip auf nassen und verschneiten Fahrbahnen. Die Materialmischung bei Winterreifen ist speziell auf die winterlichen Verhältnisse abgestimmt: Sie behalten auch bei Frost und Minustemperaturen die nötige Elastizität und sorgen so für bestmögliche Bodenhaftung. „Außerdem hat sich in diversen Tests gezeigt, dass auch die Qualität der Reifen eine große Rolle für die Fahrsicherheit spielt“, so Stankowitz weiter. Qualitativ hochwertige Reifen haben meist eine höhere Sicherheitsreserve und einen besseren Entwicklungsstand als minderwertige Reifen. Deshalb gilt: Nur wer im Winter mit hochwertigen Winterreifen unterwegs ist, fährt auf Nummer sicher!











