(openPR) 28.10.2011, Köln – Elektromobilität übernimmt Verantwortung. Denn: Sie ist DER Weg in Richtung nachhaltige Antriebstechnologie und mittlerweile schlicht und ergreifend nicht mehr als Nische zu bezeichnen. So oder so ähnlich könnte man wohl den Grundtenor der diesjährigen eCarTec in München kurz zusammenfassen. Und dieser war vom 18. bis zum 20. Oktober 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München in allen Hallen und im Außenbereich auf mannigfaltige Art sicht- und spürbar. Nicht zuletzt auch an unserem eigenen Stand: rational motion und TM4.
Leitmesse interdisziplinär.
Zunächst einmal der Versuch, ein wenig Struktur in die drei Hallen und die hauseigene Teststrecke „eCarLiveDrive“ umfassende Veranstaltung zu bringen: die Dachveranstaltung eCarTec wurde flankiert von der Fachmesse MATERIALICA (14. Internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering) sowie der neu ins Leben gerufenen sMove360° (1. Internationale Fachmesse für Smart Car Communications). Alle drei Veranstaltungen gingen nahtlos ineinander über, sodass thematische Grenzen durchweg als fließend zu betrachten waren – eben ganz analog zur inhaltlichen Ausrichtung der verschiedenen Aussteller und ihren oft bereichsübergreifenden Tätigkeitsprofilen.
Aufgrund der überwiegend aus der Automobilbranche und deren Peripherie kommenden Besucherschaft konnte der beabsichtigte Synergie-Effekt zwischen den drei Messen so sein volles Potenzial ausspielen. insgesamt waren 705 Unternehmen aus 24 Ländern im Rahmen der drei Messen in München vertreten, darunter bekannte Namen wie die direkten Standnachbarn Renault und Peugeot sowie RWE, EON, Siemens, ThyssenKrupp, der TÜV und nicht zu vergessen die großflächigen Stände der landesspezifischen Delegationen und Konzerne aus China, Korea, Taiwan und Spanien.
Gelungener Auftritt.
Kurzum vorneweg: Die eCarTec München 2011 ist von uns wie auch von den meisten anderen Ausstellern, mit denen wir gesprochen haben, außergewöhnlich positiv wahrgenommen worden. Das Besondere war auf der einen Seite ganz klar das große Interesse, welches uns über die gesamten drei Tage entgegengebracht worden ist, und die vielen daraus resultierten interessanten wie ausbaufähigen Gespräche. Auf der anderen Seite, war es vor allem die erfrischende Heterogenität der verschiedenen Messebesucher, nicht nur vor dem Hintergrund ihrer Branchenzugehörigkeit, sondern weit darüber hinaus. Hier war wirklich alles bei uns am Stand: vom privaten Schrauber, der mit leuchtenden Augen die neue E-Motorengeneration unseres kanadischen Partners TM4 bewundert hat, bis zu hochrangigen Entwicklungsverantwortlichen namhafter OEMs und marktführender Teilezulieferer. Daneben war die diesjährige eCarTec München auch eine optimale Gelegenheit, die Kenntnis der eigenen Branchenumgebung zu aktualisieren. Dabei war es – wie messespezifisch üblich – vor allem der letzte Tag, an dem die Aussteller selbst auf der Piste waren und die Nachbarschaft erkundet haben.
Die Tatsache, dass auf der Teststrecke im Außenbereich der Messe aktuelle E-Fahrzeuge wie der Nissan Leaf genauso wie elektrische Zweiräder bis hin zum spektakulären High-End-Elektrosportster von Tesla Motors um den über einen Kilometer langen Parcours gefahren werden wollten, war für die Zielgruppenbreite sicher genauso verantwortlich wie die zahlreich herumschwirrenden E-Bikes, Scooter, Segways und elektrisch motorisierten Skateboards im Innenbereich der drei Messehallen.
Sehen, hören, fühlen.
Neben besagten Spielwiesen und den Ausstellerständen selbst gab es weitere Attraktionen, die zum ausgewogenen Bild der eCarTec München 2011 beigetragen haben. Zum einen waren da natürlich die Awards seitens eCarTec und MATERIALICA in insgesamt zwölf Kategorien. Vom Range-Extender-E-Boliden Opel Ampera in der eCarTec-Kategorie „Elektrofahrzeug: Auto“ bis zum Design-Hometrainer aus Karbonfaser für die Produkt-Awards der MATERIALICA. Es gab Erstaunliches, Futuristisches, Kurioses zu sehen. In jedem Falle Hingucker.
Zuhörer gab es übrigens auch: Parallel auf zwei Podien inmitten der Ausstellerhallen trafen Fachreferenten von größtenteils vor Ort vertretenen Unternehmen, Institutionen, Vereinen und Verbänden auf ein interessiertes Publikum. An allen drei Tagen sorgten die klaren, bisweilen auch mikrodetaillierten Vorträge und Diskussionen in verschiedensten messerelevanten Themenblöcken für Anregung und Austausch. Hier wurden sowohl konkrete Produkte, Technologien oder Konzerne präsentiert, als auch generelle Herausforderungen und innovative Lösungsansätze bis hin zu visionären Ausblicken zur Diskussion gestellt. Über allem Technologischen und Wirtschaftlichen schwebt im Kontext der E-Mobilität eben immer auch das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit.
Tendenz eindeutig.
Insgesamt war klar zu spüren: das Thema Elektromobilität ist größer und greifbarer geworden. Gerade die weitgestreute Mischung aus Branchen- beziehungsweise Fachpublikum und interessierten Endverbrauchern oder generell Technikbegeisterten hat diese Entwicklung deutlich herausgestellt. Die Atmosphäre auf der Messe selbst und auch zwischen den einzelnen, teilweise ja naturbedingt konkurrierenden Ausstellern war ungewöhnlich freundschaftlich und aufgeschlossen. Man merkt der jungen Branche an, dass hier den harten Markt- und Branchengesetzen der Automotive-Welt zum Trotz noch viel miteinander statt gegeneinander gekämpft wird. Auch sind hier im Vergleich zu konventionellen Automobilmessen im Durchschnitt wesentlich beweglichere Firmen und Start-ups mit zum großen Teil jungen Mitarbeitern zu verzeichnen. Es geht eben primär noch darum den Kuchen größer (obwohl mittlerweile auf einem definitiv nicht mehr zu ignorierenden Niveau) zu backen, bevor es an seine Verteilung geht.
Fazit.
Wir, rational motion und unsere kanadischen Partner von TM4, sind nächstes Jahr in München wieder dabei. Der Stand ist bereits gebucht. Punkt.
www.rationalmotion.de













