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Die neue Marktstudie Möbel 2011/2012

08.11.201117:09 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Homing ist in, diese längst nicht mehr neue Erkenntnis lässt erneut eine ganze Branche hoffen. Und zentral inmitten des milliardenschweren Einrichtungssektors steht der Markt für Möbel. Neben Möbeln sind es GPK/Hausrat, Haus- und Heimtextilien, Leuchten u.v.m., für die bundesdeutsche Konsumenten Jahr für Jahr etwa 40 bis 45 Mrd. Euro ausgeben. Aber der Möbelbranche kommt bei einem Gesamtvolumen von z. Zt. ca. 15,2 Mrd. Euro eine besondere Bedeutung als Takt- bzw. Trendgeber für Einrichtungen zu.



Die Inlandsmarktversorgung mit Möbeln hat sich 2010 vom vorherigen Einbruch im Krisenjahr 2009 rasch erholt. Um glatt 350 Mio. Euro hat sich der Markt auf einem Gesamtvolumen von 8,5 Mrd. Euro auf der Herstellerebene eingependelt. In der saldierten Betrachtung der Inlandsmarktversorgung hat der Markt eine Trendwende hingelegt, die durch die vorliegenden Zahlen des laufenden Jahres durchaus bestätigt wird. Aber auch die Lokalisierung des Auftriebs ist eindeutig: Während der Motor der Inlandsproduktion in 2010 noch etwas gestottert hatte, waren es die Einfuhren, die mit +8,6 Prozent deutlich auf 4,1 Mrd. Euro zugelegt haben. Allein hier sind über 90 Prozent des IMV-Auftriebs generiert worden.

Bei den Produkten stehen Kastenmöbel mit zweistelligen Wachstumsraten weit vorn, auch Tische, Stühle, Bänke und Badmöbel sind gut gelaufen. Etwas schwächer war hingegen das Ergebnis bei den Küchen, der Absatz von Polstermöbeln war rückläufig und der von Kleinmöbeln sogar zweistellig geschrumpft. Aktuell erfahren aber auch diese Segmente erneut eine positivere Einschätzung.

Nach teilweise deutlichen Rückschlägen ist der weltweite Handel mit Möbeln im Jahr 2010 wieder spürbar angestiegen, mit einem Anstieg von etwa sieben Prozent (73 Mrd. Euro). Dementsprechend stimmen zumindest derzeit auch das deutsche Import- und Exportgeschäft zuversichtlich. Nach einem Anstieg des Auslandsgeschäftes von 6,3 Prozent im vergangenen Jahr sind die Erlöse im Ausland im ersten Halbjahr 2011 noch besser. Die für Deutschland so wichtigen Exportmärkte wie Frankreich und die Schweiz wuchsen dabei ebenso wie die Märkte in Russland und China. Das Zuwachspotential Chinas ist längst noch nicht ausgeschöpft: Hiervon profitieren neben den heimischen Herstellern zunehmend auch Deutschland und Italien mit ihren hochwertigen Markenmöbeln. Auch die deutschen Möbelimporte sind gewachsen. Allerdings deutlich langsamer als die Möbelexporte, was die Inlandsmarktversorgung zusätzlich beflügelte.

Den Absatz dürften in der kommenden Zeit auch die ganzheitlichen Wohnkonzepte, die sog. LivingInteriors verstärken. In dem Zusammenhang darf man durchaus auf die neuen Kollektionen gespannt sein, die ganz nach dem Möbel-Motto „Innovation sales“ ein facettenreiches Spektrum von luxuriösem Wohnambiente, innovativen Entwürfen und richtungweisenden Interior-Konzepten erwarten lassen.

Möbel im Vintage-Style mit warmen Farben und Materialien sind aktuell ebenso angesagt wie klare Linien und raffinierte Verschachtelungen, wovon besonders die neuen Regale und Schrankwandsysteme zeugen. Größtmögliche Individualisierbarkeit und maximale Anpassung der Produkte an Kundenwünsche spielen ebenso eine immer größere Rolle wie Multifunktionen. Ob Esstische, die sich in Billardtische verwandeln lassen oder dank integrierter Computertechnik, die Möbel werden intelligenter. Auch bei den Polstermöbeln werden Flexibilität wie auch Komfort bzw. Bequemlichkeit verlangt. Hiervon zeugen die zahlreichen modularen Polstermöbelsysteme, die sich auf die verschiedensten Bedürfnisse anpassen lassen. Gerade für junge oder junggebliebene Verbraucher bietet der Markt heute zahlreiche pfiffige Einrichtungslösungen an.

Die derzeitige Markt-Entwicklung erfreut die mittelständisch geprägte Industrie wie den Handel gleichermaßen. Die Marktmacht allerdings liegt eindeutig beim Handel. Hier geben die Großen den Ton an und allein die Top 20 realisieren – allerdings inklusive Ergänzungssortiment! – etwa 15,2 Mrd. Euro, bei einem (vergleichbaren) Gesamtvolumen für Möbel inkl. Einrichtungsaccessoires wie GPK, Hausrat und Haus- und Heimtextilien etc. von zurzeit 41 Mrd. Euro.

Im Gegenzug spricht die Möbelindustrie den Endverbraucher auch direkt an. Besonders erfolgreich sind die sog. Systemanbieter, die die ganze Wertschöpfungskette ausschöpfen. Auf der Vertriebsebene holt der Zweitmarkt auf, ohne die Fachhandelsdominanz in absehbarer Zeit auch nur annähernd brechen zu können. Aber der Versandhandel und E-Commerce generell werden stärker, Einrichtungen werden heute zunehmend auch Online verkauft. Weil über den Möbelhandel gut Dreiviertel des Möbelvolumens an die Verbraucher gehen, verbleibt nur wenig Expansionsraum für andere Anbieter. Hierzu zählen auch die Baumärkte in einer gewissen Größenordnung, zumal Baumärkte für die Präsentation von Wohnmöbeln über die unbedingt notwendigen Flächen verfügen. Expansionsgelüste branchenfremder Vertriebswege sind inzwischen erkaltet.

Im Branchenfokus Möbel in der Auflage 2011 von IFH Retail Consultants Köln werden nicht nur die Warengruppen des Möbelmarktes einer detaillierten Analyse unterzogen, sondern auch ein Szenario sowie eine längerfristige Prognose für die wichtigsten Absatzwege erstellt. Weitere Informationen zur Studie stehen im Internet unter www. bbwmarketing.de. Die Studie Möbel 2011 kann unter E-Mail bestellt werden.

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