(openPR) Der 1997 verstorbene Medizin-Professor Julius Hackethal hat die medizinische Landschaft unserer heutigen Zeit wie kein anderer geprägt. Er vertrat seine Thesen unter Anfechtung und Beifall für eine bessere Medizin der Zukunft immer kontrovers und nicht immer unumstritten. Dabei war es ihm wichtig, den Boden für eine fortschrittliche Medizin, die zunehmend auch die Bedürfnisse der Patienten vor Medizindogmen berücksichtigt, zu bereiten, ohne dabei die medizinische Wissenschaft und den technischen Fortschritt in der Medizin in Frage zu stellen. Julius Hackethal war ein Verfechter eines Medizinzeitalters, in der der Patient zum gleichwertigen Partner des Arztes werden kann, indem er auf der Grundlage von mehr Entscheidungsfreiheit und eigenverantwortlicher Aufklärung, an seiner persönlichen Gesundung wirkungsvoll mit beteiligt wird.
In den letzten Jahren hat sich viel Positives in dieser Hinsicht getan, denn aufgeklärte Patienten stehen in zunehmenden Maße Behandlern gegenüber, die ebenso aufgeschlossen für einen neuen Weg in der Medizin eintreten und praktizieren. Aber die Medizin der Zukunft bringt im Zeitalter der unbegrenzten Möglichkeiten ganz neue Schwachstellen hervor, die im Ansatz auch heute schon erkennbar sind. Vor allem eine effektive Gesundschulung und Prävention, Finanzierbarkeit des Medizinsystems und ethische Fragen in der Behandlung von Patienten bilden die Grundsäulen neuer Fragestellungen in Zukunft. Die Frage lautet: Ist alles was man machen kann auch finanzierbar, effektiv und ethisch vertretbar? Dabei sind die Ansatzpunkte aufs Engste miteinander verbunden, denn die Gefahr der Mehrklassenmedizin und die Debatte um die ethische Vertretbarkeit von moderner medizinischer Diagnostik und Therapie ( z.B. PID - Präimplantationsdiagnostik ) sind komplexe Fragen, die in einem Punkt konzentriert werden: Welche Medizin erwartet der Patient in Zukunft für seine Gesundheit ?
Um diesen grundlegenden Fragen nachzugehen, wird die Julius Hackethal Stiftung in einem Vortrag am 25.11.2011 / Beginn 19:00 Uhr in der Naturheilpraxis Klaus Mass, Brunngartenstraße 5, 85221 Dachau, ihre begonnene Arbeit vorstellen und die Zuhörer über die Ziele der Stiftung, den Ausbau des Fördervereins der Stiftung und Themen der aktuellen medizinischen Debatte informieren. Der Referent Herr Markus Wloczyk, Treuhänder und Kuratoriumsmitglied der Julius Hackethal Stiftung, mit langjähriger Erfahrung in klinischer und ambulanter Therapie möchte in diesem Vortrag, das Anliegen Julius Hackethals anhand geschichtlicher Meilensteine und persönlichen Erlebnissen um und mit Julius Hackethal, mit den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft in der Medizin verbinden, um so die Arbeit der Julius Hackethal Stiftung für den Zuhörer erlebbar zu machen. Die Veranstaltung soll auch dazu dienen, den Förderverein der Julius Hackethal Stiftung vor Ort in Dachau und Umgebung aufzubauen und möchte auch Interessenten für diese Tätigkeit gewinnen.
Sie sind ganz herzlich eingeladen, auf diesem Weg neue Impulse auch für ihr wertvollstes Gut Gesundheit zu bekommen.











