(openPR) Die Person Hackethal war zu Lebzeiten umstritten, manche haben ihn gehasst, manche verehrt. Seine anvertrauten Patienten mochten ihn und versprachen sich Hilfe von ihm. Die Tatsache, dass Liebe und Hass oft beieinander liegen, trifft wohl auf Hackethal ganz besonders zu. Nur Gleichgültigkeit verstand er den Menschen nicht zu geben; er polarisierte, thematisierte und schaffte sich wohl mehr Feinde als Freunde.
Dabei haben Hackethal wohl nur wenige Menschen wirklich verstanden - verstehen können, da seine Gedanken in manchen Fragen wohl zu extrem, zu radikal, zu irrational für unsere Verhältnisse waren. Seine “Schlagzeilen” verstand man so wie sie auch gemeint waren, aufrüttelnd, nachdenklich, provozierend.
Seine Lehren und Vorstellungen haben kaum an Gültigkeit verloren, dies beweisen die Fakten im Gesundheitswesen. Die Zeit ist weiter gegangen, aber die Probleme sind oft noch größer geworden. Viele Gedanken von Hackethal würden dem deutschen Gesundheitswesen auch heute aktuell nutzen, um die anstehenden Probleme zu bewältigen, ganz besonders aber seinen Patienten und den Menschen, die an ihn glaubten.
Prof. Julius Hackethal war in seinen kontroversen Ansichten zur heutigen Medizin, ein streitbarer, oftmals unbequemer und am medizinischen Fortschritt interessierter Mediziner. Jedoch - Fortschritt in der Medizin war für ihn nicht nur wissenschaftlicher Fortschritt, sondern auch bessere Arbeitsbedingungen für Ärzte, höhere Therapiesicherheit für Patienten und eine medizinische Ethik, die sich an den Bedürfnissen der Patienten orientiert. Für die hohen Ziele einer humanen Medizin einzutreten, das Patientenwohl wieder in das Zentrum medizinischer Bemühungen zu stellen und dabei dennoch den Boden konventioneller Medizin in Verantwortung und Qualität gegenüber dem Patienten nicht zu verlassen, war sein Anliegen ein Leben lang.
Hackethal hat sich selbst nicht nur als Vertreter der Rechte der Patienten eingesetzt, sondern auch für eine zufriedenstellende Berufsausführung in der Medizin, ohne Einschränkungen, politisch, unverständliche Vorgaben, Beschneidungen von Leistungen etc.
10 Jahre sind es nun her, dass Prof. Julius Hackethal als Arzt und Mensch nicht mehr wirken kann - was hat sich seit dem in der Medizin verändert, was würde er heute zu den Entwicklungen in Gesundheitswesen sagen ?
Dieser und vieler anderer Fragen möchte Herr Markus Manfred Wloczyk, selbst Schüler von Hackethal in den angekündigten Vorträgen mit seinen Zuhörern und Gästen nachgehen. Erfahren Sie mir über die Zukunft und Heilungschancen der modernen Medizin, ihrer gesamtgesellschaftlichen und sozialen Verantwortung und ihrem Beitrag zur Erhaltung der Volksgesundheit.
Gedenkveranstaltungsreihe im Kreis Herzogtum Lauenburg
Mittwoch 10.10.2007; 17:00 - 19:00 Uhr
Kreismuseum Herzogtum Lauenburg
Rokokosaal
Domplatz 12
23909 Ratzeburg
Vortrag
Thema: Ganzheitsmedizin als Schlüssel zu einer erfolgreichen Medizin der Zukunft
Mittwoch 17.10.2007; 17:00 - 19:00 Uhr
Stiftung Herzogtum Lauenburg
Stadthauptmannshof
Hauptstraße 150
23879 Mölln
Vortrag
Thema: Naturheilkunde und konventionelle Medizin im wirksamen Miteinander
Mittwoch 24.10.2007; 17:00 - 19:00 Uhr
Lauenburger Mühle
Bergstraße 17
21481 Lauenburg/Elbe
Vortrag
Thema: Gesundhilfe-Therapie und -Beratung als Prävention und therapeutischer Wegweiser für Patienten
Alle drei Veranstaltungen sind öffentlich und richten sich an Interessierte, Patienten und medizinisches Fachpersonal
Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene 10,00 € Eintritt, Combi-Card für drei Vorträge
20,00 €
Kinder frei
Karten an der Abendkasse
Verantwortlicher Veranstalter und Referent:
Herr Markus Manfred Wloczyk
Internet: www.ganzheitsmedizin-herzogtum-lauenburg.de
mailto:
Tel.: 04542/ 837408
Fax.: 04542/ 837407










