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Rund 200.000 Wildunfälle pro Jahr auf deutschen Straßen

04.11.201118:29 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Rund 200.000 Wildunfälle pro Jahr auf deutschen Straßen
Copyright ADAC FSZ Hansa/Lüneburg
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(openPR) Die Experten vom ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa/Lüneburg geben die wichtigsten Fahrtipps, um Wildunfälle zu vermeiden

Lüneburg, im November 2011

Die Gefahr eines Wildunfalls besteht zu jeder Tages- und Jahreszeit. Alle zweieinhalb Minuten wird ein Waldgetier angefahren, das sind rund 200.000 Zusammenstöße pro Jahr (Quelle: jagd-online.de).



Besondere Vorsicht ist vor allem im Herbst geboten. Ein Frontalzusammenstoß mit einem ausgewachsenen Rothirsch bei 60 km/h kann zu einem Aufprallgewicht von bis zu fünf Tonnen führen. „Solche schweren Unfälle können verhindert werden“, so Gerd Schulz, Fahrtrainer beim ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa/Lüneburg, „die vier wichtigsten Regeln sind 1. Geschwindigkeit reduzieren und den Waldrand im Blick behalten, 2. Fernlicht anschalten: das Wild kann so früher entdeckt werden, 3. wenn ein Wild am Straßenrand auftaucht: Abblenden, Bremsen und Hupen. Hierbei aber den nachfolgenden Verkehr beachten! 4. Auf nachfolgendes Wild vorbereitet sein.“

Ist ein Zusammenprall jedoch nicht mehr zu vermeiden, kann das richtige Verhalten schlimme Folgen verhindern. „In solchen Situationen heißt es: das Lenkrad festhalten und bremsen. Auf keinen Fall ausweichen, da solch ein Manöver andere Verkehrsteilnehmer gefährden oder an einem Baum enden kann! Nach dem unvermeidlichen Unfall die Warnblinkanlage anschalten, Unfallstelle absichern, Verletzte versorgen und die Polizei verständigen“, erklärt der Fahrtrainer des ADAC FSZ Hansa/Lüneburg.

Um weiteren Unfällen vorzubeugen, sollte das Wild von der Fahrbahn entfernt werden. Hierbei gilt es, das tote Tier wegen möglicher Tollwutgefahr nicht anzufassen. Der Kadaver wird immer vom zuständigen Jäger oder Förster entsorgt. Auch angefahrenes Wild, das wieder in den Wald flüchtet, muss der Försterei gemeldet werden.

Wildunfälle lassen sich leider nicht immer verhindern. Deshalb sollte jeder Verkehrsteilnehmer wissen, was in brenzligen Situationen zu tun ist. „In jedem unserer ADAC Pkw-Fahrsicherheitstrainings werden die Teilnehmer geschult, wie sie das Fahrzeug bei Kontrollverlust oder einer drohenden Kollision unter Kontrolle halten. Das trainieren wir in nachgestellten Verkehrssituationen u. a. mit speziellen Brems- und Lenkübungen. So sind unsere Teilnehmer bei plötzlichem Wildwechsel gut vorbereitet“, erläutert Thorsten Schreiber, Leiter Vertrieb und Marketing beim ADAC FSZ Hansa/Lüneburg.

Weitere Informationen zu den angebotenen ADAC Pkw-Fahrsicherheitstrainings finden sich unter www.fsz-lueneburg.de.

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