(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Man mag es kaum noch schrieben – die fundamentalen Marktdaten, die sich aus Förderung, Versorgungslage, Reserven und Raffinerie-Auslastung ergeben, haben derzeit so gut wie keinen Einfluss auf den Rohölpreis. Denn die vier genannten Faktoren sind zufriedenstellend bis gut. Dennoch legten die Rohölnotierungen gestern deutlich zu, Nordseeöl (Brent) schoss um gut 2,50 US-Dollar je Barrel nach oben und wird am Morgen für deutlich mehr als 110 Dollar gehandelt. Bei US-Leichtöl (WTI) waren es sogar 3 Dollar. Es kostet etwas mehr als 94 Dollar. Beide Referenzsorten behaupten im Morgenhandel die Gewinne mit einem starken Seitwärtstrend.
Ausschlaggebend für die Preissteigerungen war die gestrige Ankündigung der EZB, den Leitzins zu senken. Dadurch erhoffen sich Marktteilnehmer eine verbesserte Versorgung der Wirtschaft mit Geld und natürlich dadurch eine runder laufende Konjunktur, die einen steigenden Ölverbrauch bedingt. Das billige Geld hat zudem den angenehmen Nebeneffekt, früher oder später dort zu landen, wo es noch mehr billiges Geld produzieren kann. Zu diesen Orten gehören die Warenterminbörsen für Rohstoffe. Für Heizölverbrauche in Deutschland wird das heute Aufschläge mit sich bringen. Dank des stabilen Euros werden diese nicht allzu hoch ausfallen.
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