(openPR) „Jedes Element hat seinen ganz eigenen „Fingerabdruck“, so Klaus Scheuch, praktischer Dozent im Kurs Spektralanalyse bei der Werkstoff Service GmbH in Essen. Und, um diese Aussage mittels einer charakteristischen Röntgenstrahlung zu beweisen und seinen Kursteilnehmern vor Augen zu führen, setzt er das Schulungsgerät X-RAY-35kV in Gang. Von den Dimensionen her etwas größer als eine Mikrowelle, werden in dem RFA (= Röntgenfluoreszenzanalyse) Gerät die Atome des zu prüfenden Materials über Röntgenbremsstrahlung zum Strahlen angeregt.
Die dabei vom Werkstoff abgegebene Strahlung/Energie sowie deren Intensität wird von einem Detektor (Vielkanalanalysator) erfasst und anschließend optisch in einer Messkurve dargestellt. Mit Hilfe dieser Mess- und Kalibrierungskurven kann der Werkstoff eindeutig identifiziert werden.
Da der Kurs Spektralanalyse der Werkstoff Service GmbH allerdings nicht allein auf Theorie oder dem Vorführen durch den Dozenten beruht, sondern großen Wert auf praxisorientiertem „Learning by Doing“ liegt, dürfen die Teilnehmer auch selbst „ran ans Gerät“.
Um einen möglichst schnellen und reibungslosen Umgang mit dem Gerät zu ermöglichen, schaffte die Werkstoff Service GmbH im Oktober extra für den Anfang November beginnenden Kurs ein zweites Gerät an, denn bevor sich an einem Gerät ein Teilnehmer-Stau bildet, „nutzen wir die zur Verfügung stehende Zeit im Kurs lieber für weitere praxisnahe Übungen“, so Klaus Scheuch.
Beim Werkstatt Service denkt man bei der Nutzung des Geräts auch schon ein bisschen weiter.
Das Gerät könnte man unter Umständen auch in der Ausbildung Strahlenschutz sowie Wärmebehandlung einsetzen, aber das ginge schon etwas in den wissenschaftlichen Bereich hinein und damit möchte man die Teilnehmer dann doch (noch) nicht „quälen“.
Das kompakte X-RAY-35kV ist ein Schulungsgerät und für die Anwender besteht keine Gefahr durch ionisierende Strahlung.












