(openPR) Die handwerkliche Produktion der Matracis ermöglicht es verschiedene Rohstoffe zu verarbeiten. Bei der Naturmatratze Wenden können verschiedene Rohstoffe in einer Matratze zusammen gestellt werden. Ab Januar 2012 können So mindestens 4 Naturfüllstoffe kombiniert werden. Die beiden Schichten (Rohlinge) der Matratze werden hierbei lösbar mit einander verbunden. Ein Teil kann unabhängig vom anderen getauscht werden.
Kuldiga, Lettland, 11-2011
Wenden (der deutsche Name von Cesis) ist eine bunte Produktgruppe.
Es wird in Kürze Roggen- oder Haferstroh, Hanfstroh, Wolle und wahrscheinlich Seegras kombiniert werden können. Den Naturfüllstoff nimmt ein 6 cm dicker hohen Rohling auf. Zwei Rohlinge bilden eine Matratze.
In der Geschichte haben Menschen Naturfasern in einen Sack gefüllt und hierauf geschlafen. Es kam hierbei auf die Verfügbarkeit der jeweiligen Faser und die Eignung an. Getreidestroh hat sich in Europa weitgehend neben Schurwolle durchgesetzt.
Aber auch Heu, Flachs-, Hanfstroh und andere Fasern hatten einige Mensch im Bett liegen. Heute werden verschiedene Fasern oder andere Produkt im Bett eingebaut, um z.B. dem Menschen den Naturkontakt wieder zu ermöglichen, aber auch die Heilkräfte der Naturstoffe im Schlaf zu nutzen.
Durch die Möglichkeit eigene Kombinationen zusammen zu stellen, kann der Schläfer sogar eine reine Hanfmatratze mit zwei Rohlingen (Schichten) aus 6 cm Hanfstroh oder eine Flachsmatratze, dem entsprechend auswählen.
Beide Teile der Naturmatratze Wenden, werden komplett mit einer Hülle aus Leinen versehen.
Verbunden werden sie seitlich und je eine an Kopf- und Fußend an der Matratze. Diese Verbindung kann gelöst und ein Teil getauscht oder gedreht werden. So ist der Schläfer in der Lage, bei Bedarf auch ein neues Element "einzubauen". Hierzu bietet Matracis ein "Update" mit einem der zur Zeit verfügbaren Füllstoffen an. Auf Wunsch wird das Austauschteil auch zurück genommen.
Das Hanfstroh kommen von Aparnieki, wo OEBIS verwaltet wird. Das Wachstum der Produkte wird überwacht und es wird keine Chemie eingesetzt. Die Kulturen sind weit vom Nachbarfeldern entfernt. Die Ernte ist im Oktober und November. Trocken ist der Hanf etwa ab Dezember.
Die Wolle kommt von der einzigen Wollverarbeitung in Lettland oder aus dem nahen Litauen.
Das Getreidestroh kommt von konventionellen Landwirten. Der Roggen ist eine widerstandsfähige Strohart, die mit wenig Chemie erzeugt werden kann. Der Hafer hat hohen Grasanteil, er wurde also nicht sauber gespritzt.
Das Seegras ist noch nicht gewonnen. Im November sollte es einen Sturm an der Ostsee geben, der Seegras anspült. Dieser ist im letzten Jahr ausgeblieben und dass es zwei Jahre kein Seegras gibt ist unwahrscheinlich, hat der Landwirt gesagt, der das Seegras sammeln und trocknen wird. Er wohnt bei bei Jurkalne, wo einer der saubersten Strände der Ostsee ist.
*Die Namen der Matratzen bei Matracis sind deutschen Namen der Städte in Lettland. Fast jede Stadt hat einen deutschen Namen bis 1918 gehabt. Wenden ist der deutsche Name von Cesis.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.matracis.de.












