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Was fehlt ist Traceability

26.08.200511:44 UhrIT, New Media & Software
Bild: Was fehlt ist Traceability
Impakt Analyse
Impakt Analyse

(openPR) Den Impact von Änderungen, neuen Requirements oder auch Bugs zu kennen ist der kritische Faktor in Projekten. Nur wenn frühzeitig Projektverschiebungen erkannt werden, können notwendige Maßnahmen ergriffen werden, um die Produktfertigstellung zu gewährleisten. Diese Maßnahmen beinflussen in der Regel immer mehr als nur eine Projektdisziplin. Traceability ist eine der wichtigesten Voraussetzungen um Qualitätsstandards wie z. B. CMMI zu erreichen.




Eine Idee bis hin zum fertigen Produkt zu realisieren ist doch eigentlich ganz einfach. Ein Projekt wird aufgesetzt, Anforderungen werden spezifiziert, Ressourcen werden benannt, Budget wird eingestellt und Milestones werden geplant – Prozesse sind definiert.
Und wenn man dann noch einen erfahrenen Projektleiter und ein effektives Team hat, dann steht der erfolgreichen Realisation nichts im Wege.

Warum aber fragt man sich, berichten Untersuchungen wie z. B. die der Standish Group immer wieder und immer noch, dass viele Projekte nicht erfolgreich sind, dass Zeiten überschritten und Budgets gesprengt werden.
Wie oft haben wir das schon gelesen und welcher Anbieter nutzt diese Analysen nicht als Ansatz dafür, dass seine Software dieses Problem beheben kann.
Beleuchten wir diese Problematik einmal etwas näher:


Tools – die Lösung des Problems?

Tools sind in der Regel spezialisiert auf einzelne Teildisziplinen. Da finden sich Requirements Tools, Projektmanagement Tools, Change Management Tools und viele, viele mehr. Alle versprechen eine Verbesserung der Projektabläufe.
Wie aber hilft ein Requirements Tool bei der Projektplanung, wie werden Änderungen an die Entwicklung kommuniziert und wie bekommt der Projektleiter die Übersicht über alle Disziplinen?
Die Anbieter von Software-Suiten versuchen seit geraumer Zeit mit sogenannten Life-Cycle-Solutions, der Sache Herr zuwerden.
Diese Lösungen sind jedoch häufig sehr teuer und halten oft nicht, was sie versprechen, denn die einzelnen Tools diese Suiten sind nicht generisch auf einander aufbauend. Sie kommunizieren nicht durchgängig miteinander und verwalten die spezifischen Informationen häufig getrennt. Und das ist ja letztlich auch nicht verwunderlich, da die großen Softwarehersteller fehlende Tools im Lifecycle häufig einfach nur dazu gekauft haben.
Fazit: Die Tools unterstützen alle auf Ihre Art in den einzelnen Disziplinen, eine durchgängige Traceability über das komplette Projekt stellen sie jedoch nur bedingt her.


Changes, BUGs und neue Requirements – die unplanbaren Momente im Projekt.

Alles wäre tatsächlich so einfach wie in der Einleitung beschrieben und die spezialisierten Tools würden jedes einzelne Projektmitglied ausreichend bei der täglichen Arbeit unterstützen. Einfach - wenn da nicht diese unvorhergesehenen und unplanbaren Aspekte wie Änderungen, Bugs oder auch neue Requirements wären. Und je länger ein Projekt dauert, desto mehr muss der Projektleiter aufgrund von auftretenden Änderungswünschen Prioritäten ändern, Pläne verschieben oder neue Aktivitäten einplanen. Und genau da liegt der Haken!

In der Regel definiert ein Prozess über welches Medium (Mail, Telefon, etc.) eine Änderung den Verantwortlichen im Projekt, in diesem Beispiel den Projektleiter, erreicht und wie damit zu verfahren ist. Die Aufgabe des Projektleiters ist nun eine möglichst sichere Analyse vorzunehmen, um zu evaluieren, welche Auswirkungen diese Änderung auf seine Planung hat, denn nur wenn er genau weiß, welche Requirements, Spezifikationen, Code oder Tests von dieser Änderung betroffen sind, kann er dem Kunden gegenüber eine Kostenabschätzung und intern eine sichere Planung vornehmen.
So weit so gut und in der Theorie auch alles kein Problem, aber wie sieht die Realität aus? Wo findet der Projektleiter denn die notwenigen Informationen, kann er sicher sein, dass die Dokumente, die er findet auch die aktuellsten sind und noch wichtiger, wie lange dauert es, diese Informationen zusammen zu tragen?


Der richtige Prozesse

Gibt es ihn, den richtigen Prozess, die richtige Vorgehensweise? Die Antwort lautet JA. Aber wenn Sie nun fragen welcher, dann ist genau das die Gretchenfrage. Jede Firma hat gewachsene Strukturen, Mitarbeiter, die individuell ihre Aufgaben erledigen und Rahmenbedingungen, die oft vom Kunden vorgegeben werden. Es gibt unzählige Methodologien, Zertifizierungen und Vorgehensweisen und alle helfen auf Ihre Art bei Findung, Entwicklung und Realisierung von Prozessen.
Dies ist häufig sehr zeitaufwendig und erfordert die Mitarbeit aller Beteiligten.

Oftmals versuchen Tools Prozesse in Form von fest eingebetteter Regeln vorzugeben. Die Teams müssen sich diesen starren Vorgaben anpassen. Dabei wird vergessen, dass Menschen unterschiedlich arbeiten, und sich Arbeits- und Vorgehensweisen oder Rahmenbedingungen ändern können.
Ein Tool sollte dementsprechend helfen Prozesse zu kontrollieren, zu verbessern und anzupassen, und nicht starr an Abläufen festhalten.

Die Implementierung eines Prozesses ist, wenn man so will ein Projekt und wirft die selben Probleme auf wie ein „normales“ Projekt. Änderungen, Bugs und neue Anforderungen werden von den Teams an die Prozessverantwortlichen gemeldet. Und das ist ja auch gut so, denn Prozesse müssen gelebt, müssen immer wieder auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit hin überprüft und ggf. optimiert werden. Geschieht dies nicht werden Hintertürchen gefunden, um sie zu umgehen.

Ein Tool, das bei der Implementierung der definierten Prozesse hilft muss dementsprechend flexibel sein. Es muss auf die bestehende Arbeitsweisen und Prozesse in Projekten anpassbar sein und nicht umgekehrt, denn nur dann werden die Teams effektiv arbeiten können.
Sprechen wir über unterstützende Software, so muss diese für kleine Firmen ebenso geeignet sein, wie für Großunternehmen, die sich mit Qualitätsstandards wie z. B. CMMI, ISO, SPICE oder ähnlichem auseinandersetzen. Denn die Projektgrößen mögen unterschiedlich sein, aber Aspekte wie Traceablitiy, aktuelle Reports, sichere Planung, und Kostenabschätzung sind immer gleich.


Projekt- ,Produkt- und Komponentenmanagement

Einzelne Projekte zu realisieren stellt schon häufig eine so große Herausforderung dar, dass das weitergreifende Problem oft gar nicht mehr diskutiert wird. Aber müssen wir nicht gerade über wiederverwendbaren Code, komponentenbasierte Entwicklung, verteilte Entwicklungsstandorte und die Tatsache das Produkte häufig aus Hardware, Mechanik und Software bestehen nachdenken? Vertikale Lösungen helfen dabei nicht weiter. Um gezielte Weiterentwicklungen z. B. einer Komponente zu gewährleisten, müssen alle Informationen zentral und schnell für die Planung und Projektorganisation bereitstehen. Dabei darf weder eine verteilte Standortentwicklung noch die Tatsache das es sich nicht nur um ein reines Softwareprodukt handelt eine Hürde sein. Nachvollziehbarkeit ist dabei die Grundlage für die sichere Planung.


Die mögliche Lösung des Problems

Die Firma NCH hat sich der oben geschilderten Fragestellungen angenommen. Das System Miro.BAS spezialisiert sich nicht auf die vertikalen Einzeldisziplinen, sondern verknüpft horizontal alle Projektelemente, alle Artefakte und alle Aktivitäten innerhalb eines oder auch mehrerer Projekte unabhängig davon, ob es sich um reine Software- oder um Mischprodukte aus Soft-, Hardware und/oder Mechanik handelt. So entsteht ein vollständiges Informationsnetzwerk, das eine gesicherte und kontrollierbare Planung ermöglicht. Dies geschieht unter Einbeziehung der bereits vorhandenen Tools, ohne Informationen zu duplizieren oder neu zu erheben.

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