(openPR) Akademische Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachberufler im Gesundheitswesen sind dünn gesät. Seit Jahren ärgern sich Absolventen beispielsweise einer MTA- oder Physiotherapieausbildung, dass ihr anspruchsvoller Abschluss sich schlecht mit den Anforderungen der Hochschulen an Hochschulzugangsberechtigungen verträgt. Wer studieren wollte, musste die Fachhochschulreife oder das Abitur erst mal erwerben. Hier hat allerdings ein Umdenken eingesetzt – und das recht massiv. Denn mit der zunehmenden „Bachelorisierung“ und Flexibilisierung von Hochschulausbildungen werden auch die klassischen Berufsläufe im Gesundheitswesen durchlässiger – der akademische Abschluss ist ohne Berufswechsel machbar.
Die Angebote sind vielfältig und decken zahlreiche Tätigkeitsfelder im medizinischen Bereich ab. Beispielsweise bietet die Medizinisch Technische Akademie Esslingen (MTAE) gemeinsam mit der Diploma FH Nordhessen, ab 03. März 2012, in Ostfildern bei Stuttgart den
Studiengang Medizinalfachberufe (Bachelor of Arts)
an. Besuchen können ihn alle Angehörigen von Gesundheitsfachberufen und zwar, ohne ihre Berufstätigkeit unterbrechen zu müssen. Das Besondere dieses Studiengangs ist, dass die Berufsqualifikation als Studienleistung von 2 Semestern anerkannt wird, so dass der zeitliche und finanzielle Aufwand überschaubar bleibt.
Trotz Flexibilisierung: der akademische Fortschritt des Studenten hat seinen Preis, und die Selbstorganisation angesichts des Alltages und seiner Schichtdienste ist eine individuelle Herausforderung. Zudem fordern Familie und Freizeitinteressen ihr „Recht“ – wer dieses Studienprogramm berufsbegleitend absolviert, hat per se den Nachweis hohen Engagements und erheblicher Belastbarkeit erbracht. Der Abschluss erleichtert den Weg in die mittlere Managementebene und bietet auch dem Selbstständigen neue Chancen im Kontakt mit Medizinern und Patienten.









