(openPR) Reizen, trumpfen, stechen: Bridge ist das perfekte Kartenspiel für alle, die Lust am Kombinieren und Taktieren haben. Kein Spielverlauf gleicht – selbst nach jahrelanger Praxis - dem anderen: Kaum ein Kartenspiel ist deshalb so spannungsreich wie Bridge.
Der Blick ist fest auf die Karten gerichtet. Kein Wort wird gesprochen. Denn die Stimme soll nichts verraten. Mithilfe einer sogenannten Bietbox wird gereizt und damit angekündigt, welches Spiel in welcher Höhe der Spieler zu machen gedenkt. Dann legt der erste seine 13 Karten offen auf den Tisch und das Spiel beginnt. „Coeur sieben - Coeur Bube – Coeur König – Coeur As
Vier Leute und ein französisches Kartenblatt mit 52 Karten: Das ist die Grundausstattung von Bridge. Die Regeln sind, anders als allgemein angenommen, mit etwas Engagement und Training zu erlernen. Das Spielprinzip ist schnell erfasst, was einen raschen Einstieg ermöglicht. Nur eine einzige Voraussetzung muss der Anfänger mitbringen: Interesse an Taktik und Strategie und viel praktischen Übungen. Jeweils zwei Personen sind ein festes Paar und spielen gemeinsam gegen das andere. Das Ziel: möglichst viele Stiche zu machen. Durch Reizen wird der Alleinspieler bestimmt. Er spielt nun gegen seinen linken und rechten Nachbarn. Sein Partner, der ihm gegenübersitzt, muss sein Blatt offenlegen. Der Al-leinspieler verfügt mit über seine Karten. Das Paar, das die meisten der 13 möglichen Stiche macht, gewinnt.
Bridge ist ein Denksport, der 1995 sogar in den Rang der olympischen Disziplinen aufgestiegen ist. Weil Bridge die Logik fördert, gehört das Spiel in Ländern wie Großbritannien, Schweden, Frankreich und in den USA zum Schulstoff. Pädagogen schätzen neben den kombinatorischen Aspekten auch die Persönlichkeitsschulung, die Bridge vollzieht. Mit dem Partner muss im Team zusammengearbeitet, mit dem Gegner gesittet umgegangen werden. Kommunikation und Konzentration sind ebenso wichtig wie Menschen-kenntnis. Denn zum erfolgreichen Bridgespielen gehört es auch, den Gegner einzutaxieren, sein Handeln abzuschätzen sowie psychologisch vorzugehen.
Bridge wurde im angelsächsischen Raum als Nachfolger von „Whist“ Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. 1925 perfektionierte der amerikanische Ölmagnat Harold S. Vanderbilt das Regelwerk. Seither wurden die Regeln immer weiter verfeinert. Eins ist Bridge jedoch immer geblieben: ein Spiel ganz ohne Glücksfaktor. Es gibt keine guten oder schlechten Karten. Es kommt allein darauf an, was der Spieler aus ihnen verglichen zum Rest des Feldes macht. Dass Bridge deshalb auch im Leistungssport eine große Rolle spielt, liegt auf der Hand. Ob Turnier- oder Freizeitspieler, risikofreudiger Zocker oder Logiker mit mathematischem Ansatz: Bridge bietet für jeden Spieltyp Entfaltungsmöglichkeiten.
Bridge und die Spielkartenmanufaktur Piatnik
Piatnik hat in seiner über 185-jährigen Geschichte weit über 100 Milliarden Spielkarten hergestellt. Würden alle Karten aneinandergelegt, entspräche dies einer dreimaligen Strecke bis zum Mond oder 25mal um die Erde. Das Bridge-Sortiment ist seit vielen Jahrzehnten ein Klassiker im Programm der Wiener Spielkartenmanufaktur. Derzeit gehört Bridge zu den am stärksten wachsenden Kartenspielen im deutschsprachigen Raum. Denn es hat nach Angaben von Piatnik sein Image als Seniorenspiel verloren und erobert zu-nehmend den Freizeitbereich. Die Regeln sind dank neuer Methoden schnell erlernbar, ein Einstieg ist auch für Anfänger leicht. Die Vielfalt an Spielkombinationen und Herangehensweisen, die Tatsache, dass Glück keine Rolle spielt, dafür jedoch das strategische Denken, fasziniert mittlerweile alle Altersgruppen und Spieltypen.











