(openPR) Eine textile Eventpiste ermöglicht das Skifahren im Grünen
Am vergangenen Sonntag stieg die erste Ski-Party der Saison in Oberwiesenthal. Auf einem weißen Vlies-Stoff konnten zahlreiche Wintersportler schon jetzt ihrer Begeisterung zum Skifahren nachgehen. Diese Weltneuheit entstand aus einem Forschungsprojekt der Technischen Universität Chemnitz und ihren Partnerunternehmen. Noch ist der Prototyp der textilen Skipiste begrenzt auf eine drei Meter breite Stoffbahn, doch schon daran können die Vorteile dieser Entwicklung gezeigt werden: Durch die weiche Oberfläche aus Vlies-Stoff besteht keinerlei Verletzungsrisiko, der Belag weist schneeähnliche Gleiteigenschaften und Kantenführung auf, wodurch realitätsnahes Fahren ermöglicht wird.
„Es fühlt sich an wie im Frühjahr, wenn leichte Nässe über den Schnee zieht“, so der Entwickler Arndt Schumann. Seit bereits zwei Jahren forscht der Diplomingenieur aus Chemnitz mit weiteren Experten und Partnerunternehmen aus Burgstädt und Heinsdorfergrund an diesem Projekt. Die Stoffbahnen wurden natürlich auch selbst von ihm getestet.
Auf dem Gelände einer Skischule in Oberwiesenthal konnten sich in der vergangenen Woche weitere skibegeisterte Sportler von den schneeähnlichen Eigenschaften der Eventpiste überzeugen. Getestet wurden die Stoffbahnen mit Langlaufski, Rutschen, Schlitten, Boards und Alpinski. So wird Skivergnügen mit normaler Ausrüstung auch im Sommer möglich.
Unterstützt wurde dieses Forschungsprojekt von kreaktiv Reindl, C.H. Müller, SMM Textil und der Technischen Universität Chemnitz.
Weitere Informationen und Neuigkeiten zur textilen Skipiste finden Sie unter www.kreaktiv-reindl.de.











