(openPR) • 250 erfolgreiche Portimplantationen
• Hohe Patientenzufriedenheit von 98 Prozent
Das gemeinsame Portzentrum des Klinikums Offenbach und der Überörtlichen Chirurgischen Gemeinschaftspraxis feiert Geburtstag: Seit nunmehr einem Jahr können sich Patienten, die im Rahmen einer Tumorbehandlung oder einer anderen chronischen Erkrankung einen Port-Katheter zur Verabreichung der notwendigen Medikamente benötigen, diesen im „Portzentrum Offenbach“ implantieren lassen. Rund 250 Eingriffe hat der erfahrene Operateur Dr. med. Ralph Nowak, Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Proktologie in der Überörtlichen Chirurgischen Gemeinschaftspraxis in den vergangenen zwölf Monaten bereits erfolgreich vorgenommen. Die Patientenzufriedenheit ist sehr hoch: 98 Prozent geben an, mit dem Eingriff „sehr zufrieden“ zu sein.
„Die Zusammenarbeit klappt sehr gut“, sind sich alle Beteiligten einig. „Die Prozesse sind optimal aufeinander abgestimmt, sodass die Patienten von einer schnellen, zielgerichteten und schonenden Behandlung profitieren. Das Klinikum Offenbach überweist die Patienten in die Überörtliche Chirurgische Gemeinschaftspraxis“, erläutert Dr. med. Fabian Schön, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Endokrine Chirurgie am Klinikum Offenbach. „Hier wird zunächst ein individuelles Vorgespräch geführt. Die Implantation des Ports erfolgt dann sehr zeitnah, in der Regel innerhalb einer Woche, im Rahmen eines schonenden, ambulanten Eingriffs in der Offenbacher Niederlassung der Überörtlichen Chirurgischen Gemeinschaftspraxis“, ergänzt Dr. Nowak. Die weitere Behandlung wird im Klinikum Offenbach durchgeführt. „Ist diese abgeschlossen, übernehmen wir die Explantation des Ports“, so Dr. Nowak weiter.
Wann ist ein Portsystem sinnvoll?
„Bei vielen Tumor- und anderen chronischen Erkrankungen ist es nötig, über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen Medikamente, wie z. B. die Chemotherapie, über die Vene zu verabreichen“, erklärt Dr. Schön. „Da die wiederholten Einstiche in die Armvenen von den Patienten jedoch oft als sehr unangenehm empfunden werden und die starken Medikamente die Venenwand auch schädigen können, wurden so genannte Port-Systeme entwickelt“, ergänzt Dr. Nowak. Der Port wird im Rahmen eines ambulanten Eingriffs unter die Haut eingebracht und dient dann als direkte Zugangsmöglichkeit ins Gefäßsystem für die Gabe der notwendigen Medikamente. Vom Port aus führt ein Schlauch direkt in die großen Blutgefäße vor dem Herzen. „Hier werden die Medikamente durch das durchströmende Blut so verdünnt, dass keine Gefäßschädigungen mehr eintreten“, weiß Dr. Schön. „Ein weiterer großer Vorteil des Ports ist, dass dessen Membran, im Unterschied zur menschlichen Haut, beliebig oft angestochen werden kann, ohne dass sich Narben bilden oder Überempfindlichkeiten auftreten, wodurch die Medikamentengabe in der Regel schmerzfrei möglich ist“, so Dr. Nowak.






