(openPR) Bochum. Sowohl Absolventen als auch Young Professionals haben ihr Studium primär mit Unterstützungszahlungen der Eltern (43,7%) und durch Nebenjobs (30,7%) finanziert. Erst an dritter Stelle steht das BAföG mit 12,8%. Das geht aus der aktuellen "Absolventenmatrix 2011" hervor. Die repräsentative Studie ist ein Kooperationsprojekt des Bochumer Verlags UNICUM und des Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES.
Die "Absolventenmatrix 2011" ist eine Befragung zur Lebenssituation von (angehenden) Berufseinsteigern und erhebt Daten zu sämtlichen relevanten soziodemografischen Variablen in Studium und Berufsleben. Für die Studie wurden rund 1000 Studierende und Young Professionals zu Themen wie Berufseinstieg, Bildung, Freizeitgestaltung und Mediennutzung befragt. Ein Themenspecial der Befragung gibt es in diesem Jahr mit den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die 34% der Teilnehmer studieren oder studiert hatten.
Exklusive Ergebnisse der Absolventenmatrix
1. Bewerbungssituation
Der Anteil der versendeten Bewerbungen hat in den vergangenen drei Jahren wieder zugenommen. Im Durchschnitt verschicken Berufseinsteiger 17,4 Bewerbungen ehe sie ihren ersten Job erhalten (2008: 12,3). Am schwersten haben es Wirtschaftswissenschaftler. Sie schreiben zumeist 26,2 Bewerbungen, bevor sie einen Job an Land ziehen. Einfacher haben es Geisteswissenschaftler/Kunstwissenschaftler, die 11,9 Bewerbungen bis zum ersten Job einreichen. Im Durchschnitt haben Young Professionals 2,9 Vorstellungsgespräche bis zum ersten Anstellungsvertrag. Wie bereits vor drei Jahren gibt es dabei keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
2. Berufseinstieg & Arbeitssituation
Was sollte ein potenzieller Arbeitgeber für seine Angestellten leisten? 77% der Befragten antworteten darauf, dass sie sich mit der Unternehmenskultur ihres zukünftigen Arbeitgebers identifizieren wollen. Auf Familienfreundlichkeit, sozialverantwortliches Handeln sowie Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen legen etwa zwei Drittel der Befragten großen Wert. Eine starke Marktstellung des betreffenden Unternehmens ist nur für 38% der Studienteilnehmer von Belang.
3. Freizeitgestaltung & persönliche Einstellungen
Das persönliche Interesse der Akademiker an nationaler und internationaler Politik ist rückläufig. Während sich 71% der Befragten wenig bis gar nicht für Politik interessieren; engagieren sich immerhin 11% politisch.
Wenn es um die Erfüllung des Kinderwunsches geht, würden 56% der männlichen Absolventen und Young Professionals gern einen Teil der Elternzeit, jeder Zehnte gern die volle Elternzeit nehmen. Für 45% der Frauen stellt sich der Idealfall so dar, dass sie ebenfalls nur einen Teil der Elternzeit beanspruchen und entweder Vollzeit oder Teilzeit wieder in den Beruf einsteigen. Lediglich 36% der Frauen beabsichtigen, die volle Elternzeit zu nehmen und anschließend vorzugsweise Teilzeit in den Beruf zurück zu gehen. Weitere Ergebnisse zeigen, dass heutzutage so gut wie niemand seine Zeit ausschließlich der Familie widmen und auf seine Arbeit verzichten möchte. Dieses Modell bevorzugt lediglich 1% der Befragten.
Erhältlich ist die Absolventenmatrix auf www.unicum-media.de für 590 Euro.
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