(openPR) Neu, Schieberpumpe zur Förderung von Farben und Lösemitteln an Perlmühlen zur Farbenherstellung
Hennef, 18. Oktober 2011 – Mit einer Neuentwicklung will Steimel aus Hennef Zahnradpumpen bei Förderung von Farben und Lösemitteln an Perlmühlen zur Farbenherstellung ablösen. So zum Beispiel setzt ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich der Farbherstellung momentan noch Zahnradpumpen an Perlmühlen ein. Bezüglich der Standzeit der Pumpen und deren Ansaugverhalten und Reinigungsmöglichkeit mittels Lösemittel sieht das Unternehmen jedoch erhebliches Optimierungspotenzial.
Hierzu, Siegmund Schöneberg, Prokurist und Vertriebsleiter der Gebr. Steimel GmbH & Co, Maschinenfabrik: “Mir war es wichtig, dass wir uns zunächst vor Ort kundig gemacht haben und wir uns den Wünschen und Anforderungen unseres Kunden intensiv gewidmet haben. Folgende Aufgaben resultierten daraus: Schaffung eines verschleißarmen Förderraums, keine oder nur geringe Todräume innerhalb des Förderraums zwecks rückstandsfreier Spülung mittels Lösemittel bei Produktwechsel. Gutes Ansaugverhalten, insbesondere beim Spülvorgang mit Lösemitteln mit sehr geringer Viskosität“, fasst Sigmund Schöneberg zusammen.
Die Lösung: Modifikation einer Steimel Schieberpumpe, die bisher erfolgreich eingesetzt wird, zur Förderung von Bitumenemulsion. Der Förderraum wurde beinahe todraumfrei umkonstruiert. Die innenliegenden Gleitlager, durch außen liegende Wälzlager ersetzt und mit einer ebenfalls todraumfrei druckbeaufschlagten Wellenabdichtung ausgestattet. Die modifizierte Schiebergeometrie gewährleistet ein optimales Ansaugverhalten, insbesondere beim Spülvorgang mit sehr geringer Lösemittelviskosität. Weiter konnte eine beachtliche Minimierung des Verschleißes besonders an den Gehäuseteilen und des Kolbens durch die spezielle Materialauswahl der Schieberplatten erzielt werden. Die durch intensive Nutzung definierten Verschließteile können durch einfache Demontage zeitsparend ausgetauscht werden.
Nachdem der Kunde im Laborbetrieb die Pumpe getestet und für gut befunden hatte, insbesondere im Hinblick auf das sehr gute Ansaug- und Spülverhalten, wurde eine Erprobung unter Betriebsbedingungen in der Produktion durchgeführt. Nach einer im Vorfeld festgelegten Betriebsdauer wurde die Pumpe ausgebaut und im Werk in Hennef am 14.10.2011 einer Befundung bezüglich der Verschleißrate unterzogen. Hierbei konnte erfreulicherweise nur eine minimale Abnutzung an den Schieberplatten festgestellt werden, diese war jedoch so gering, dass die Platten ohne Bedenken hinsichtlich der weiteren Funktion wieder eingebaut wurden. „Wir haben vereinbart, dass wir die nächsten 2 Monate nutzen, um unsere neue Schieberpumpe weiter im Dauerbetrieb innerhalb der Produktion zu testen. Werden die bisherigen Ergebnisse bestätigt, sollen sukzessive die beim Kunden vorhandenen Perlmühlen auf unsere neue Gebr. Steimel Technologie umgestellt werden“, freut sich Siegmund Schöneberg von Steimel.




















