(openPR) Nachwuchs bei den Bennett-Kängurus
Hübsch eingefädelt: Monatelang hüpften die Bennett-Kängurus „Hübsche“ und „Marcy“ mit einem kleinen Geheimnis durch die Australien-Anlage „Outback“ im Erlebnis-Zoo Hannover. Und kaum ist das Wetter wieder besser, lassen sie die Katze aus dem Sack – oder besser: Ihr Baby aus dem Beutel!
Das Jungtier von der zweijährigen „Hübschen“ (die so heißt, weil sie so hübsch ist – logisch) streckt seinen fellbesetzten Kopf jetzt immer öfter aus dem schützenden Beutel und ist auch schon einmal durch das Gehege gehüpft. Der Winzling von Marcy (3) ist dagegen noch fast nackt und lässt nur bei warmen Sonnenschein ein Stück Nase sehen. Wer Marcys Mini sehen möchte, braucht also ein wenig Geduld und scharfe Augen!
Ein Bennett-Baby wird nach 30 bis 35 Tagen nur 2 cm groß und 0,8 Gramm schwer geboren. Bei der Geburt ist das Junge nackt, taub und blind. Instinktiv krabbelt es in den mütterlichen Beutel und saugt sich dort an der Zitze fest. Bis zu acht Monate bleibt es im Beutel, bevor es anfängt, mit einem zaghaften Hüpfer Taschenflucht zu begehen und die Welt außerhalb des Beutels zu erkunden. Aber selbst danach hüpft das Jungtier immer wieder zurück oder streckt einfach den Kopf hinein, um zu trinken.
Marcy und die „Hübsche“ leben mit Bob, dem Vater ihrer Jungtiere, und einer 14-köpfigen Familie in der Australien-Landschaft Outback. Die kleinen Bennett-Kängurus stellen sich den Besuchern in ihrer begehbaren Anlage gern aus der Nähe vor. Wie nah, entscheiden die Beuteltiere selbst. Eine Taschenkontrolle werden sie zwar nicht zulassen, aber wenn man in die Hocke geht (die Kängurus sind nur knapp einen Meter groß), kann man den kleinen Tieren direkt in die Augen sehen.













