(openPR) Ein Alltag ohne Displays ist für uns heute nicht mehr vorstellbar – sie sind allgegenwärtig. Sie übermitteln uns Nachrichten aus aller Welt auf die heimische Mattscheibe. Unterwegs nutzen wir sie zur Kommunikation via Mobilphone. Das Navigationssystem im Auto weist uns so den Weg. Anzeigetafeln preisen neue Produkte an. Digitale Bilderrahmen geben unseren Fotos ein neues Gewand. Und aus dem modernen Büro und der Medizin sind Displays ohnehin nicht mehr wegzudenken.
Hält man sich an die wörtliche Übersetzung, so zeigen uns Displays lediglich etwas an, bilden ab. Dass das aber längst nicht alles ist, zeigt das für ein Symposium der Unternehmensgruppe Merck in Japan erarbeitete und im Trademark Publishing erschienene Buch „Displaying Futures“ auf. Die Publikation versteht sich als Austauschplattform internationaler Experten – so widmen sich Architekten, Designer und Künstler dem Thema Display in unterschiedlicher Form. Zukunftstrends und neue Technologien und die daraus resultierende Verantwortung der Unternehmen gegenüber Verbrauchern werden ebenso behandelt wie Diskurse zum Thema Wahrnehmung anhand verschiedener Porträts und Erörterungen. Außergewöhnlich ausdrucksstarke Illustrationen der vielfach ausgezeichneten Grafikdesignerin Antonia Henschel unterstreichen das Thema optisch.
Ediert und gestaltet von Antonia Henschel ist das Werk erhältlich auf der Buchmesse, im Trademark Publishing Bookshop, in ausgewählten Buchhandlungen und bei Amazon.
Das Buch erscheint jeweils in eigenen Ausgaben in Deutsch, Englisch und Japanisch.
Walter Galinat, President Performance Materials der Merck KGaA in Darmstadt, schreibt zur Initiative „Displaying Futures“ im Vorwort zum Buch: „Merck makes communication visible“ – mit diesem Slogan drücken wir seit einigen Jahren unsere Überzeugung aus. Mit unserem Engagement für die Initiative „Displaying Futures“ gehen wir einen Schritt weiter. Wir überschreiten die Grenzen derzeit gängiger Kommunikationskonzepte.
Mit Symposium und Buch betritt Merck – so Galinat – „eine Sphäre der Begegnungen und der gegenseitigen Inspiration. In dieser Sphäre entdecken wir, wie Designer, Architekten, Künstler und Wissenschaftler in ihren Domänen „Communication visible“ machen, jenseits eines rein technischen Ansatzes.
Merck will mit dieser Initiative sozusagen raus aus den Labors und in einen Dialog mit den Kunden eintreten. „Mit „Displaying Futures“ öffnen wir uns dem Dialog mit hochkarätigen Vertretern „artfremder“ Disziplinen, um deren Inspirationen, Gedanken und Visionen zu teilen. Wir schaffen eine Situation in Anlehnung an die Pariser Salons zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Indem wir aus dem Merck-Kosmos heraustreten, eröffnen wir neue Räume, neue Felder der Interaktion und der gegenseitigen Inspiration.“
Dazu präsentiert das Buch so renommierte Persönlichkeiten wie den deutschen Künstler Thomas Demand, der Bilder in Skulpturen übersetzt, um die dreidimensionalen Werke schließlich wieder in die Zweidimensionalität zurückzuführen. Das Spiel mit Dimensionen, neuen Wahrnehmungsmustern und überraschenden Perspektiven beherrscht auch Ryue Nishizawa, Mitbegründer des renommierten Architekturbüros SANAA. Mit seinen Projekten stellt er die gewohnte Wahrnehmung von Architektur und Landschaft gerne mal auf den Kopf und lässt Dächer wie Displays schillern. Erfrischend unkonventionelle Perspektiven wählen auch die Architekten Yoshiharu Tsukamoto und Momoyo Kaijima, die mit ihren Arbeiten soziale Gewohnheitsmuster aufgreifen und in einen neuen Kontext übersetzen, der einen deutlichen Mehrwert für das Leben schafft. Die Plattform „Displaying Futures“ soll Zukunftsszenarien entwickeln und vor diesem Hintergrund schließlich neue Technologien und Produkte kreieren helfen.
„Merck hat einen interdisziplinären Ansatz gewählt“, so Galinat. „Ansichten und Einsichten aus vordergründig fachfremden Bereichen wie der Architektur, der Kulturanthropologie, des Produkt- oder Interaktionsdesigns sollen mit denjenigen aus der Displaytechnologie und der Materialwissenschaft in Wechselwirkung gebracht werden, um die gewünschte Innovationskraft zu entfalten.“
Displaying Futures – Perceptions
Edited by Antonia Henschel
ISBN 978-3-9814131-4-4 (deutsch)
ISBN 978-3-9814131-5-1 (englisch)
ISBN 978-3-9814131-6-8 (japanisch)
88 Seiten
Format 189 x 262 mm











